Computersucht Hilfe? – Portal

Information und Aufklärung

  • Computersucht?

    Wie Sie in 3 Minuten herausfinden ... ob Sie oder ein Angehöriger computersüchtig ist

    Computersucht

    Jetzt testen!

  • Aktuelle News

    • Schlagwörter

    • Aktuelle Fragen

      www.computerfrage.net: Die große Ratgeber-Community für gute Fragen und hilfreiche Antworten

      Weitere Fragen und Antworten zum Thema computersucht finden Sie auf www.computerfrage.net

      Blank

    Computersucht – die psychologische Perspektive

    12.05.12 (Computersucht)

    In zahlreichen Studien, Artikeln und Fernsehinterviews wird diskutiert, welchen Anteil Computerspiele und die Art Ihres Inhalts und Aufbaus an öffentlichkeitswirksamen Tragödien wie Amokläufen, Morddelikten und anderen Straftaten haben. Was zumeist nicht diskutiert wird, sind jedoch die psychischen Folgen von PC-Spielen und Internetkonsum für den nicht-auffälligen Normalbürger. Ab wann eine Computersucht vorliegt, lässt sich weniger über den Anteil der vor dem PC verbrachten Zeit ermitteln – viele Menschen sitzen heute schon allein aus beruflichen Gründen täglich stundenlang vor dem Computer. Entscheidend sind vielmehr psychische Faktoren, wie beispielsweise Entzugserscheinungen, starkes Verlangen vor dem PC zu sitzen, Schlafstörungen aufgrund des verschobenen Schlaf-Wach-Rhythmus oder Aggressivität.

    Die psychologische Perspektive der Computersucht

    Die Entdeckung der neuen Welt

    Aus psychologischer Sicht ist Computersucht ein spannendes und komplexes Thema. Vor allem bieten PC-Spiele und das Internet dem Individuum parallele Welten, in denen es agieren kann. Jeder Mensch bewegt sich in seinem Leben täglich in verschiedenen Kontexten, sozialen Gruppen und in unterschiedlichen Rollen. Diese basieren zu einem hohen Prozentsatz auf identischen Werten, Regeln und Konventionen. In den Realitäten des Internets und der PC-Spiele hingegen, gelten nicht selten vollkommen andere soziale Normen und ein ganz anderer Verhaltenskodex. Zudem ist der User hier auf Wunsch, anders als in den Realitäten des täglichen Lebens, vollkommen anonym. Seine Handlungen können daher nicht auf seine eigene Persönlichkeit zurückgeführt werden. Vor allem Menschen, die im echten Leben mit Problemen wie sozialer Isolation, geringem Selbstwert oder Perspektivenlosigkeit zu kämpfen haben, sind für die digitalen Realitäten sehr empfänglich. Es gibt dort weniger Vorurteile, weniger Einschränkungen und das Gefühl, jeden Tag etwas vollkommen Neues und anderes zu erleben.

    Unser Gehirn strebt nach Kontrolle

    Aus psychologischer Perspektive vermittelt dies dem User ein Gefühl von Kontrolle: Er hat sein Leben in einer einfacheren und weniger komplexen Welt endlich wieder selbst in der Hand. Viele aktuelle PC-Spiele und vor allem moderne Online-Rollenspiele setzen genau auf diesen suchterzeugenden Effekt. Der User wird durch seinen Avatar in eine Welt versetzt, in der er selbst entscheidet, wie er aussieht, was er tut und wie er von anderen wahrgenommen wird. Ein weiterer wichtiger Punkt: In digitalen Welten lassen sich Erfolge meist viel schneller erzielen als im wirklichen Leben. Schnell ist das „digitale Ich“ von Level 1 auf Level 12 gebracht. Je mehr Zeit der User investiert, desto mehr Erfolge erlebt er. Für das menschliche Gehirn ein tückisch-verlockendes Prinzip: Es schüttet Glückshormone und aktivierende Neurotransmitter wie Dopamin, Adrenalin und Serotonin aus, jedes Mal wenn Fortschritte gemacht werden. Schon nach kurzer Zeit möchte unser Gehirn dieses Prinzip nicht mehr missen. Abhängigkeit stellt sich ein, vergleichbar mit der Abhängigkeit gegenüber Drogen wie Nikotin, Alkohol oder Rauschgiften. Immer mehr Menschen konzentrieren sich auf die Erfolge in der digitalen Realität. Warum soll ich mich in der wirklichen Welt so abplagen, wenn es im Internet doch so schnell und einfach geht? Aktuellen Studien zu Folge sind allein in Deutschland 560.000 Menschen computer- und internetsüchtig.

    Der Übergang vom Spaß- und Freizeiterlebnis zur Sucht ist vor allem bei Computerspielen häufig sehr fließend und das Problem tritt nicht nur bei Jugendlichen auf: Der durchschnittliche PC-Spieler ist 35 Jahre alt. psycheplus.de bietet Menschen die Möglichkeit, mittels eines wissenschaftlichen psychologischen Tests heraus zu finden, ob bei ihnen Hinweise auf eine mögliche Computersucht vorliegen und lässt Betroffene nicht allein: Über das Portal können qualifizierte Therapeuten gefunden werden und der User kann direkt online mit qualifizierten Experten interagieren um seine wichtigsten Fragen zu stellen und bei Bedarf erste Hilfe zu erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.psycheplus.de.

    Keine Kommentare »

    Ursachen der Computersucht

    17.04.12 (Computersucht)

    Die Computersucht ist eine Folgeerkrankung. Zu bekämpfen gilt es die Ursachen dafür welche irgentwo tief verwurzelt liegen

    Die Ursachen der ComputersuchtEntgegen der landläufigen Meinung sind die Ursachen der Computersucht primär nicht oder nur in sehr seltenen Fällen mit dem Suchtmittel, also dem Computer, verknüpft. Vielmehr gehen die Ursachen der Computersucht auf in der Regel psychisch bedingte Defizite, Störungen oder Beeinträchtigungen zurück. Die Ursachen der Computersucht sind daher identisch mit den Ursachen, die bei anderen Süchten in die Abhängigkeit führen. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass es weitgehend vom Zufall bestimmt ist, ob ein Suchtgefährdeter der Computersucht verfällt. Grundsätzlich kann ein Gefährdeter auch spielsüchtig, kaufsüchtig oder sogar süchtig nach stofflichen Suchtmitteln wie Alkohol, Tabletten oder Drogen werden. Den bei den meisten Süchten haben die Ursachen nichts mit dem Suchtmittel zu tun. Das Suchtmittel wird durch dessen Verfügbarkeit bestimmt, die Ursachen der Computersucht liegen also nicht im Computer.

    Ursachen der Computersucht liegen also im psychischen Bereich. Ursachen der Computersucht können Problem im zwischenmenschlichen Bereich sein. Solche Ursachen der Computersucht sind häufig bei sehr introvertierten Menschen zu beobachten, denen es schwerfällt, offen mit den Mitmenschen zu kommunizieren. Rollenspiele oder auch Chatrooms und Foren bieten solchen Menschen dann eine einfache und sichere Möglichkeit der Kommunikation. Die Ursachen der Computersucht, die sich hieraus entwickeln kann, liegen dann aber nicht bei den Rollenspielen oder den Chatroom, sondern in der introvertierten Ausrichtung des Abhängigen.

    Ursachen der Computersucht können auch im Bedürfnis der Flucht aus dem Alltag liegen. So bietet der Computer eine einfache Möglichkeit, dem Stress im Beruf oder in der Schule zu entkommen. Es gibt Computersüchtige, die völlig in virtuellen Welten aufgehen, um den Problemen des täglichen realen Lebens zu entfliehen.

    Weitere Ursachen der Computersucht finden sich in der Multifunktionalität des Suchtmittels. So mussten Kauf- oder Spielsüchtige vor dem Aufkommen des Computers das Haus verlassen und das Kaufhaus oder das Casino aufsuchen, um ihre Sucht zu befriedigen. Mit dem Computer ist es heute dagegen möglich, vom Schreibtisch oder Sofa aus mit wenigen Mausklicks Unmengen an Waren einzukaufen oder sein Hab und Gut zu verspielen.

    Die Ursachen der Computersucht sind also sehr differenziert zu betrachten. Die bloße Abkehr vom Computer mag zunächst wie eine Hilfe gegen die Computersucht erscheinen, da aber die Ursachen der Computersucht psychisch bedingt sind, ist in solchen Fällen eine Suchtverlagerung wahrscheinlich. Die Ursachen der Computersucht müssen daher analog zu anderen Suchtformen behandelt werden. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen, etwa wie bei den Selbsthilfegruppen der Alkohol- und Drogenabhängigen, kann dabei helfen, die wirklichen Ursachen der Computersucht zu erkennen.

    Keine Kommentare »

    Computersucht bei Kindern

    12.03.12 (Computersucht bei Kindern)

    Eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist die Computersucht bei Kindern

    Ein Leben ohne den Computer? Für die meisten von uns ist das nicht mehr vorstellbar. Der PC ist im Jahre 2012 zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Nicht nur beruflich spielt er eine große Rolle. Auch in der Freizeit nutzen die meisten Menschen ihren Computer regelmäßig. So erfreut sich der Computer gerade bei Kindern einer immer größer werdenden Beliebtheit. Diversen Studien zufolge besitzen mittlerweile die meisten Kinder nicht nur einen eigenen PC. Auch die Stunden, die vor dem Bildschirm verbracht werden, werden immer mehr. So ist es nicht verwunderlich, dass Computersucht bei Kindern zunimmt. Computersucht bei Kindern ist ein ernstzunehmendes Problem und sollte von Eltern und Lehrern nicht ignoriert werden.

    Computersucht bei KindernUnter Computersucht bei Kindern versteht man zunächst jedes Verhalten im Bezug auf den Umgang mit dem PC, welches Grenzen des Normalen überschreitet und die allgemeinen Kennzeichen einer Sucht aufweist. Darunter soll zunächst verstanden werden, so auch bei der Computersucht bei Kindern, dass die Betroffenen nicht mehr ohne das Gerät sein können und ihr gesamtes Leben darauf ausrichten. Allerdings kann die Computersucht bei Kindern durchaus sehr unterschiedliche Formen annehmen. Oft ist Computersucht bei Kindern in erster Linie als Kommunikationssucht zu beobachten. Der Nachwuchs ist fasziniert von den so genannten sozialen Netzwerken und verbringt beispielsweise den ganzen Tag online bei Facebook: Sie sind fasziniert von der Tatsache, rund um die Uhr mit Menschen aus aller Welt chatten und Fotos austauschen zu können – bemerken aber dabei oft gar nicht, dass über den Facebook Konsum das wahre Leben im Alltag immer unwichtiger für sie wird. Computersucht bei Kindern kann durchaus auch die Formen einer Online-Kaufsucht annehmen. Minderjährige sind oft extrem beeindruckt von der Möglichkeit, via Internet Tag und Nacht einkaufen zu können. Viele Online-Shops machen es den Betroffenen auch leicht, ohne jede Überprüfung der Daten für viel Geld shoppen zu können. Gerade junge Mädchen sind oft mit ihren Freundinnen den ganzen Tag lang auf der Suche nach den besten Schnäppchen im Internet – das böse Erwachen kommt dann allerdings meist erst mit der dicken Rechnung, die sie nicht bezahlen können. Computersucht bei Kindern wird zunehmend auch als Spielsucht beschrieben, diese Form der Sucht betrifft sehr häufig Jungen. Die Faszination der Online-Spiele ist für die Kinder so groß, dass sie keine anderen Hobbys mehr verfolgen und ihr ganzes Denken nur noch um das Gewinnen bei einem Online-Spiel kreist. Computersucht bei Kindern kann auch in Form einer Online-Glücksspielsucht, einer Download-Sucht oder in seltenen Fällen auch in Form der Online Sexsucht auftreten. Gleich, in welcher Form die Computersucht bei Kindern auch auftreten mag: Die Betroffenen selbst können das Ausmaß ihres Verhaltens aufgrund ihres Alters oft noch nicht adäquat einschätzen und die daraus resultierenden Probleme nicht erkennen.

    So sind insbesondere Eltern und Lehrer gefragt, wenn es um Computersucht bei Kindern geht. Die Computersucht bei Kindern muss als solche erkannt und strategisch angegangen werden, ansonsten drohen weitere Probleme: Betroffene von Computersucht bei Kindern rutschen oft in ihren schulischen Leistungen stark ab, was gerade bei Jugendlichen schwere Folgen für das Berufsleben haben kann. Wie fast jede Sucht ist auch die Computersucht bei Kindern dadurch charakterisiert, dass der Nachwuchs das bisherige soziale Leben völlig vernachlässigt und in der Folge auch vereinsamt. Grund genug also, bei Warnzeichen schnell zu handeln. Eltern sind oft verständlicherweise unsicher, ob der Nachwuchs einfach nur gerne am PC sitzt oder ob man schon von Computersucht bei Kindern sprechen muss. In meinem einfachen Test können sie ermittelt ob die Grenzen zur Sucht schon überschritten worden ist oder nicht –> Computersucht Analyse

    Haben sie auch Erfahrungen oder Probleme mit Computersucht bei Kindern?

    1 Kommentar »

    World of Warcraft Sucht gefährdet die Ehe

    17.02.12 (WoW Sucht)

    Die World of Warcraft Sucht gefährdet eindeutig die Ehe

    Die allseits bekannte World of Warcraft Sucht ergibt sich aus einer gut gemeinten Eigenschaft der MMORPGs. Die Storys, die darin erzählt werden, sind langwierig und bieten die Möglichkeit, stets und ständig weiterzumachen. Man lässt sich gerne in solche Welten fallen und entwickelt schnell eine World of Warcraft Sucht, die man so schnell nicht mehr loswird. Dass diese Sucht das Eheleben tatsächlich gefährdet, bestätigte jüngst in einer Studie die Brigham Young University.

    World of Warcraft SuchtBei der World of Warcraft Sucht handelt es sich um eine typische Sucht: Der Betroffene sitzt so häufig vor dem Spiel, dass er die übrigen Bereiche seines Lebens schleifen lässt. Aus der World of Warcraft Sucht ergeben sich daher auch massive Risikofaktoren für die Ehe, denn Beziehungen brauchen Zeit. Und nicht nur das – sie brauchen vor allem etwas, das im anglophonen Raum als “quality time” bezeichnet wird, also gemeinsam verbrachte Zeit mit Tätigkeiten, die die beiden Partner enger aneinanderschweißen.

    Besonders betroffen von der World of Warcraft Sucht sind Männer, die dann auch für die Eheprobleme verantwortlich sind. Die befragten Ehepartner gaben zu rund 75% an, dass sie sich mehr gemeinsame Unternehmungen mit dem Partner wünschten und diese Möglichkeit nur dann sähen, wenn der Ehepartner weniger Zeit vor dem Rechner verbrächte. Die World of Warcraft Sucht selbst ist also noch nicht problematisch. Mit dem Spiel selbst entwickeln die wenigsten Ehegatten ein Problem. Doch dadurch, dass die World of Warcraft Sucht die Ehe auf eine so harte Probe stellt und keine Zeit und keinen Raum mehr für sie übrig lässt, entsteht Vernachlässigung und die Schwierigkeiten entwickeln sich von dann an von alleine.

    Eine World of Warcraft Sucht kann sich aber auch positiv auswirken. Voraussetzung dafür ist, dass der Ehepartner ebenfalls in das Spiel integriert ist. Wenn beide damit einverstanden sind, ihre gemeinsame Zeit ins Rollenspiel am PC zu integrieren, kann das Paar natürlich glücklich werden – immerhin verbringt es dann Zeit miteinander und beide haben Spaß.

    Auch in einem solchen Fall wäre die World of Warcraft Sucht jedoch problematisch. Bedenken muss man dabei all die anderen Schwierigkeiten, die sich aus der World of Warcraft Sucht ergeben können. Wenn die Ehe nicht leidet, dann entwickeln sich mit der Zeit durch die World of Warcraft Sucht sicherlich andere soziale Schwierigkeiten. Man kann immerhin nicht jeden Freund ins Spiel integrieren. Es lohnt sich also, eine World of Warcraft Sucht behandeln zu lassen, auch wenn die Ehe selbst davon profitiert. Ist die World of Warcraft Sucht erst einmal durchgestanden, vielleicht auch zusammen, wird man noch viel mehr entdecken, das man zusammen unternehmen kann. Das gilt natürlich nicht nur für die Ehe, sondern auch für die Beziehung, in der man vielleicht noch nicht einmal zusammen wohnt. Gerade dann muss man sich die Zeit füreinander nehmen, was eine bestehende World of Warcraft Sucht schnell verhindern kann. Durch die World of Warcraft Sucht bleibt man womöglich lieber zu Hause oder verbringt auch in der Anwesenheit des Partners die Zeit vor dem Rechner. Das kann den Partner kränken und Risse entstehen lassen, die so schnell nicht mehr gekittet werden können.

    Haben Sie selbst schon Erfahrungen gemacht mit World of Warcraft Sucht in der Ehe?

    2 Kommentare »

    Relaunch von computersucht-besiegen.com

    25.01.12 (Allgemein)

    Ich habe mir etwas Zeit genommen und computersucht-besiegen.com überarbeitet. Ein neues Quiz im Neuen Gewand ist das Ergebnis.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Wie gefällts euch?

     

    Keine Kommentare »

    Zukunft der Spiele

    18.01.12 (Video)

    Wie sieht sie aus die Zukunft der Spiele? Wohin wird uns die Reise führen? Und wo liegen die Gefahren?

    Die Dokumentation “Games 2.0 – Der Nächste Level” versucht auf diese Fragen einzugehen.

    Was denken Sie darüber?

    Keine Kommentare »

    Fröhliche und schöne Weihnachten euch allen!

    24.12.11 (Allgemein)

    Ich möchte Euch recht herzliche Glückwünsche aussprechen für ein Frohes Weihnachtsfest mit viel Zeit für die Familie und die Liebsten – und ein wunderbares Neues Jahr, die Erfüllung Eurer Wünsche und Hoffnungen, Erfolg im Beruf, Spaß in der Freizeit, Gesundheit, kurzum, viel, viel Glück!

    schöne weihnachten

    Keine Kommentare »

    Ein Weg heraus?

    13.12.11 (Computersucht)

    Gastbeitrag von Mario www.addicted.co.at

    Viele die von Computersucht betroffen sind haben auch Angehörige, Freunde oder Verwandte die sich oft sorgen und helfen wollen.

    Der Fehler dabei ist sehr oft der falsche Weg der dabei gegangen wird.
    Meistens werden die Betroffenen damit zu direkt konfrontiert was dann zu 99,9% als Vorwurf bzw. Angriff aufgenommen wird.

    Man muss das vergleichen mit einem Alkoholiker der zu einer Therapie geschickt wird ohne dass weiß um was es geht :)

    Meist sitzen die betroffenen dann im Familienkreis oder mit dem Partner fern ab vom Computer um dort zur Rede gestellt werden.
    Allerdings wäre der Idealfall kein angriff sondern ein Hinweis und dann es ohne Persönlichen Aspekt zu bereden.

    Gutes Beispiel:

    Schatz du spielst viel zuviel das zerstört die Beziehung und mich nervt das.  - das wäre der falsche Weg.

    Besser wäre:

    Schatz hast du kurz Zeit für mich, danach kannst du gerne weiter spielen.
    Findest du nicht das du in letzter Zeit etwas mehr spielst als sonst?
    Ich möchte ein bisschen mehr Zeit wieder mit dir verbringen, aber dir nicht das spielen verbieten.

    Das wäre zum Beispiel ein recht guter Anfang um das Thema mal in den Raum zu werfen und dann ab und zu es immer wieder mal anzusprechen.

    Wie würdet ihr solch heikle Themen ins Gespräch nehmen?

    von Mario www.addicted.co.at

    1 Kommentar »

    Internetsüchtig

    07.12.11 (Internetsuechtig)

    Wer ist Internetsüchtig?

    InternetsüchtigMehr als eine halbe Million Deutsche sind internetsüchtig – zu diesem erschreckenden Ergebnis kam eine Studie, die von den Universitäten Lübeck und Greifswald mit Hilfe von Fördergeldern des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführt wurde. Die genaue Zahl der Personen, die in Deutschland als internetsüchtig angesehen werden müssen, wird in dieser Untersuchung mit 560.000 angegeben.

    Internetsucht ist eine ernsthafte Erkrankung, unter der die Betroffenen und ihre Angehörigen stark leiden. Wie jede andere Suchtkrankheit, ist auch Internetssucht durch psychische Abhängigkeit und zunehmenden Kontrollverlust gekennzeichnet. Ein Mensch, der internetsüchtig ist, kann die Zeit, die er täglich vor dem Computer verbringt, weder steuern noch begrenzen. Seine Gedanken kreisen vor allem um die Inhalte des Internets, die für ihn besonders interessant sind. Wenn einer Person, die intersüchtig ist, der Zugang ins Netz, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich ist, kommt es zu regelrechten Entzugserscheinungen wie innerer Unruhe, Nervosität und depressiven Verstimmungen. Wer internetsüchtig ist, verliert immer mehr den Bezug zur Realität und lebt online in einer Art Scheinwelt. Soziale Kontakte, Beruf und Schule werden meist vernachlässigt, wenn man internetsüchtig ist. Viele Eltern, deren Kinder internetsüchtig sind, wissen nicht, wie sie ihren Söhnen oder Töchter helfen können, einen Weg aus der Abhängigkeit zu finden. Doch auch viele Erwachsene sind internetsüchtig und büßen durch diese Krankheit Lebensqualität ein. Betroffene können sich sowohl an Ärzte als auch an zahlreiche Beratungsstellen wenden, um Hilfe zu bekommen.

    Bei der Vorstellung der Studie zur Internetsucht erläuterte Mechthild Dyckmans als Drogenbeauftragte der Bundesregierung, dass insgesamt ein Prozent der deutschen Bevölkerung im Alter zwischen 14 und 64 internetsüchtig ist. Darüber hinaus ist bei weiteren 4,6 Prozent der untersuchten Gruppe festzustellen, dass sie zwar noch nicht internetsüchtig sind, aber einen Internetkonsum pflegen, der als problematisch angesehen werden muss. Das entspricht immerhin der beträchtlichen Zahl von 2,5 Millionen Personen. Besonders viele Jugendliche sind internetsüchtig: Im Alter zwischen 14 und 24 sind 2,4 Prozent abhängig vom Internet, bei 13,6 Prozent ist ein problematischer Internetkonsum festzustellen.

    Für viele überraschend ist das Ergebnis der Studie, dass junge Mädchen in der Altersgruppe der 14 bis 16 Jährigen in größerem Umfang internetsüchtig sind als Jungen im gleichen Alter: Knapp 5 Prozent aller Mädchen in diesem Alter sind internetsüchtig, während nur 3,1 Prozent der gleichaltrigen Jungen als internetsüchtig eingestuft werden. Dabei unterscheiden sich die Internetanwendungen, die Mädchen internetsüchtig machen von denen, die von Jungen bevorzugt werden. Mädchen, die internetsüchtig sind, beschäftigen sich überwiegend (77 Prozent) mit Sozialen Netzwerken, während Jungen eher von Online Computerspielen abhängig werden. Von diesen Spielen sind nur etwa 7 Prozent der Mädchen abhängig.

    Aus diesen Zahlen wird ersichtlich, dass insbesondere Jugendliche internetsüchtig sind. So hat auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, angekündigt, dass sich ihre Behörde im Jahr 2012 insbesondere die Bekämpfung der Computersucht bei Heranwachsenden zur Aufgabe machen werde. Unter anderem soll dann auch untersucht werden, ob die Altersbeschränkungen bei bestimmten Computerspielen ausreichend sind, oder nach oben gesetzt werden müssen.

    1 Kommentar »

    Hintergründe einer Sexualsucht

    30.11.11 (sexsucht)

    Dr. Barbara Singer  spricht über die Hintergründe einer Sexualsucht: http://www.sexsuchtinfos.com/sexualsucht

    Keine Kommentare »