Computersucht Hilfe? – Blog – Warum gibt es diesen Blog?

ComputersuchtLiebe Besucherin, lieber Besucher,

ich selbst war eine Zeit lang der Computersucht verfallen. Da so was schleichend geschieht und man es selbst eigentlich nicht mal richtig bemerkt habe ich mich jetzt dazu entschlossen über meine Erfahrungen mit der Computersucht zu schreiben, um auch andere Leute teilhaben zu lassen.
Ich bin jetzt 22 Jahre alt und bin eine Zeit lang vom Computer nicht mehr losgekommen.

Das Reale Leben habe ich ausgeblendet und mich in die Scheinwelt den Cyberspace geflüchtet. Warum macht jemand sowas? Fragen Sie sich jetzt vielleicht. Ganz einfach, wenn das reale Leben einem zu schwierig vorkommt und man vor den realen Problemen die Flucht ergreift.
Man verwechselt Realität mit Fiktion und bemerkt es selbst gar nicht. Die Flucht in die Scheinwelt ist der einfachere Weg. Der Mensch tendiert dazu immer den einfachsten Weg zu gehen und das kann wenn man in der realen Welt vor Problemen steht eben auch die Flucht in den Cyberspace sein.
Während der Computersucht versucht man sich aus den realen Leben immer weiter zurückzuziehen. Der Tagesablauf kann bei Computersucht dann etwa so aussehen:
Aufstehen – Computer einschalten – Etwas Essen und Trinken – Computer – Schlafen gehen
Kennen Sie den Film Matrix ? So etwa kann man sich das vorstellen. Man steht in der Früh auf und klinkt sich in die Matrix ein. Nur zum Schlafen, Essen und Trinken geht man wieder „offline“.
Das komplette Leben spielt sich nur mehr virtuell ab, z.B. Freunde online treffen in Foren, Chats, über Teamspeak… Zum Zeitvertreib wird gezockt oder man sitzt sich in ein virtuelles Casino. Während der Computersucht werden Gefühle über Mausklicks erzeugt und passieren nicht mehr aus der realen Welt heraus.

Nun so ähnlich ist es mir eine Zeit lang ergangen. Computersucht pur!

Meiner Meinung nach ist es wichtig Aufklärung zu betreiben und die Menschen gut über das Thema Computersucht zu Informieren. Dann hat diese Art der Sucht(Computersucht) nämlich nur wenig Chancen.
Genau dieses Ziel hat dieser Blog. Kostenlose Informationen zur Computersucht bereitzustellen und wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten. Bewusstsein schaffen!

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loco Juli 25, 2010 um 14:05

Sorry, aber mal ehrlich: Ich muss sagen, dass sich alles (Twitter, Blog) sehr scheinheillig anhört. Als hätte sich der Verfasser von einem Tag zum anderen vom Saulus zum Paulus gewandelt. Ich sitzte jetzt fast 10 Jahre vor dem Computer. Früher viel mehr als heute und der möchtegern-Test, der bei Twitter gepostet wurde, wollte mir verraten, dass ich öfters mal “abschalten” sollte, etc. Und wenn man sich dazu den Text oben durch ließt, dass der Autor “aufstehen, PC, essen, PC, schlafen” durchgezogen hat, kann es ja nur der Fall sein, dass er arbeitslos (gewesen) ist, gleichzeitig aber noch Urlaub machen konnte und so weiter. Und dazu die fragwürdigen Aussagen vom Test: Ich bin angehender Wirtschaftsinformatiker, habe eine Lebensgefährtin, zahlreiche “real-life”-Freunde (mit denen ich gestern erst wieder 10 Stunden gezockt habe, weil wir auf einer LAN waren), dazu aber auch Leute im Internet kenne (Fragen sind schlecht und unausweichlich gestellt, wie kann man als “Hilfestellung” so etwas posten?).
Des Weiteren wird (auf Twitter) eine Zahl von 5% an “Süchtigen” beschworen (keine Nachweise) – Ähnlich kann man das aber auch sehen, wenn jemand ein Fan von etwas ist. Man stelle sich die Massen an durchdrehenden Teenies vor, die alles kurz und klein schlagen, weil sie kein Tokio Hotel mehr hören dürfen. Dazu hinkt der Kommentar “Was würden Sie machen, wenn sie einen Monat keinen Strom hätten?” – Das frage ich den Autor? Würde er dann kochen, bei Twitter Kommentare posten, Auto fahren, oarbeidn, telefonieren, etc?
Abschließend frage ich mich, wann die Sucht vorgefallen ist: Computersucht ist eher ein Phänomen der Neuzeit (auf das, wie bei allen Sachen, die für die Masse als “neu” erscheinen natürlich erstmal eingedroschen wird), also kann der Staat nicht in einer fernen Verangenheit liegen, dann muss sich die Sucht ausbreiten und man muss anfangen es zu verstehen, braucht dann erst Zeit sie zu bekämpfen um anschließend wieder Boden unter den Füßen zu haben. Und die angegebene Zeit “eine Zeit lang” können drei Tage oder 5 Jahre sein, wie schaut es in diesem Punkt aus?
Der Autor soll meine Kritik bitte nicht persönlich nehmen, ich selber finde die Idee per se nicht verkehrt, nur sollte eventuell bei der Ausführung etwas mehr ausgearbeitet werden.
Grüße,
ein angeblicher Internetjunkie.

admin Juli 26, 2010 um 19:34

Ich freue mich über konstruktive Kritik :)

Lesen Sie doch einfach mein gratis E-Book, es sind Beweise angeführt (z.B. Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen http://www.kfn.de) und werden nicht einfach irgendwelche Zahlen aus der Luft gegriffen und beschworen.
Wie Sie richtig vermuten passiert so ein Weg raus aus der Sucht nicht von heute auf morgen. Es braucht einige Zeit. Über diesen gesamten langwierigen Prozess werde ich in weiteren E-Books, Blog Artikeln usw. ausführlich berichten.
Sicherlich klingt manches vielleicht auf den ein oder anderen etwas provokant, dessen bin ich mir bewusst, denn ich will die Leute zum Nachdenken anregen.

lg Daniel

Theo Juli 27, 2010 um 10:05

Es gibt auch schon Selbsthilfe-Ratgeber, die so ein “mehrere-Schritt-Programm” empfehlen. Mir hat das Ebook “Computerspielsucht-Therapie” von Peter Jedlicka um einiges weitergeholfen: Verlagshomepage: http://stores.lulu.com/socialnetworking .

Theo

Alreech August 8, 2010 um 00:44

Lesen Sie doch einfach mein gratis E-Book, es sind Beweise angeführt (z.B. Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen http://www.kfn.de) und werden nicht einfach irgendwelche Zahlen aus der Luft gegriffen und beschworen.

Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen ?
Wurde dieses Institut nicht von Hans-Dieter Schwind gegründet, ein Jahr nachdem er als Justizminister von Niedersachsen mitgeholfen hat, den Sprengstoffanschlag auf die Justizvollzugsanstalt Celle durchzuführen ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Celler_Loch

Und ist nicht der Leiter dieses Instituts, Christian Pfeiffer ?
Der Christian Pfeiffer, der dafür gesorgt hat das die sächsische Kleinstadt Sebnitz zu Unrecht als Nazibrutstätte diffamiert wurde, in der die Eingeborenen tatenlos zuschauen wenn Rechtsradikale am hellichten Tag ein Kind im Freibad ertränken ?

Der Christian Pfeiffer, der zu den Erstunterzeichnern des Kölner Aufrufs zählt, eines Verschwörungstheoretischen Pamphlets in der behauptet wird bei dem UN-Einsatz in Afghanistan an dem auch die Bundeswehr im Rahmen des ISAF Einsatzes teilnimmt handelt es sich um einen völkerrechts- und grundgesetzwidrigen Krieg ?
http://de.wikipedia.org/wiki/ISAF

Allerdings kann ich schädlichen Folgen der Internetsucht durchaus nachvollziehen.
Aufstehen – Computer einschalten – Etwas Essen und Trinken – Computer – Schlafen gehen…
das geht nun wirklich nicht.
Aufstehen – Fernseher einschalten – Etwas Essen und Trinken – Fernsehen – Schlafen gehen…
so muß der Tagesablauf eines ordentlichen Deutsche Staatsbürgers aussehen.

Zuviel Internet schadet nur. Man könnte auf die Idee kommen selber etwas mit Medien zu machen, z.B. eine Webseite, statt sich von den öffentlich rechtlichen, also staatlich kontrollierten Medien berieseln zu lassen.
In diesen staatlich kontrollierten Medien hat übrigens oben genannter Hans Dieter Schwind erklärt hat das der Anschlag von Linksextremen begangen wurde, und man deswegen die Haftbedingungen der einsitzened Terroristen verschärfen muß, und Christian Pfeiffer ist trotz seiner nähe zu Verschwörungstheorien und seine spektakulären Fehleinschätzungen immer noch ein gern eingeladener “Experte”.

Man könnte auch auf ganz verrückte Ideen kommen, wie z.B. sich mit den Menschen die man Online – etwa bei Zocken – kennen gelernt hat zu treffen. Vieleicht nur um ins Kino zu gehen, oder ein Bierchen zu trinken, oder sich sogar politisch zu betätigen…

Eigentlich kann man es ironisch nennen wenn man eine Webseite gegen Internetsucht einrichtet. So eine Webseite zwingt einen schon recht häufig online zu sein ;)
Deswegen eine kleine konstruktive Kritik: Sich nicht auf zweifelhafte Personen und Institute berufen könne einiges an Glaubwürdigkeit schaffen.

Volker Dezember 26, 2010 um 13:32

Mal ganz im ernst wenn Sie was gutes machen wollen, wieso ist das E-Book nicht einfach als Download hier eingebunden? Finde es eigenartig dass Sie es mit der Angabe einer Email-Adresse verbinden. Wo man sich dann wohl zusätzlich in einen Spam-Verteiler einträgt?

Wenn Sie es also gut meinen dann bieten Sie das E-Book offen an.

admin Dezember 27, 2010 um 12:32

Guten Tag Volker,

das ist natürlich eine berechtigete Frage. Aber ich kann dich beruhigen.

Bei dem Eintragungsystem zum Download handelt es sich um keinen Spam Versand sondern nur um meine Verteilerliste/Art Newsletter für meine direkten Interessenten, um sie über aktuelles und wichtiges zu informieren mit c.a. 1 Mail pro Monat.

Diese Themen die dort angesprochen werden interessieren nun mal nur meine direkten Interessenten und so habe ich noch ein geschlossenes System hinter dem öffentlichen. Das ist alles.

Sie können sich auch gerne mit einer Wegwerfemailadresse bei mir eintragen… aber man kann sich auch einfach eintrageen mit seiner eMailadresse das eBook downloaden und dann wieder austragen…
Da kann jeder machen wie er will. Wenn sie allerdings weitere spezifische Informationen zum Thema wünschen was für die breite öffentlichkeit nicht gedacht ist, dann müssen sie in meinem Verteiler bleiben.

das ist alles.

lg
Daniel

Marco Oktober 22, 2011 um 15:40

Hallo allerseits

ich bin in der Ausbildung zum Sozialpädagogen und darf nun im 1. Jahr eine Literaturarbeit schreiben. Nebst dem, dass ich noch schauen werde, was für nützliche Fachliteratur im Umlauf ist (ich denke da zB. an “Internet- und Comuptersucht” von Christoph Möller, bin natürlich für gute Tipps zu haben), so wollte ich doch auch aus der Sicht eines ehemalig Betroffenen schreiben. Deshalb meine Frage, wo kann ich dieses ebook von dir downloaden, ich kann das nicht finden.
Freundliche Grüsse
Marco Arena

Petar Mai 27, 2012 um 01:21

Hey,

ich lese hier ziemlich strenge Worte. Aber ich selbst muss dir mal ein Lob aussprechen. Ich find deine Arbeit gut gemacht und finde die Informationen alle sehr ausführlich.
Besonders gut find ich, dass du den Bereich, über den du schreibst, etwas ausweitest und so auch Themen die nur Indirekt mit der Computersucht zu tun haben auch abarbeitest.
Würde dir aber, so wie Marco, empfehlen das E-Book irgendwie leichter findbar zu machen. Hab auch ne Zeit gefunden bis ich herausgefunden habe, dass ich über den Test zum E-Book gelange. Bin schon gespannt wie der Newsletter ausfällt.

Petar

admin Juni 3, 2012 um 01:33

Hallo,

danke für eure Inputs. Ich hab das Ganze jetzt vereinfacht und es gibt jetzt 2 Navigationspunkte. Einmal der Computersucht Test und einmal absofort das kostenlose E-Book direkt als Download für jedermann.

Jeder darf dieses E-Book ausdrucken, verschenken oder an einen Freund oder Bekannten weiterleiten.
Das E-Book darf nicht als Download für die Öffentlichkeit bereitstellen oder frei einsehbar gemacht werden.
Es dürfen die Inhalte dieses E-Book‘s nicht herauskopiert oder umgeschreiben werden.
Niemand darf dieses E- Book verkaufen.
Bei Verletzung meiner Rechte schaltet sich ohne Vorwarnung mein Anwalt ein.

gruß Daniel

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