Facebook Sucht

Die Facebook Sucht kommt schleichend und zieht dich in den Bann

Facebook SuchtIn Zeiten, in denen das Internet den Menschen immer mehr unterschiedliche soziale Netzwerke zur Verfügung stellt, finden viele dort Freunde, die sie vielleicht im richtigen Leben nicht so schnell und nur in einer deutlich minderen Zahl finden würden. Viele Menschen sind durch die Anonymität des Internets der Umwelt offener gegenüber und es fällt ihnen leichter, Kontakte zu knüpfen. Doch durch die steigende Zahl dieser sozialen Netzwerke entsteht bei einigen Menschen ein gefährliches Suchtverhalten, sodass man z. B. im Zusammenhang mit dem sozialen Netzwerk Facebook schon tatsächlich von einer Facebook Sucht sprechen kann, die für die Betroffenen nicht ganz ungefährlich ist, denn die Facebook Sucht bringt den Alltag der User durcheinander.

Menschen, die von der Facebook Sucht betroffen sind, leiden an einer Art Kommunikationssucht. In einer Art von Wahn durch ihre Facebook Sucht suchen sie wahllos nach neuen „Freunden“, die sie ihrem Profil hinzufügen können. Mit diesen chatten sie i. d. R. häufig, sodass man bei der Facebook Sucht u. a. von einer Art Chatsucht ausgehen kann. Natürlich ist das Facebook nicht das einizige soziale Netzwerk, dem Menschen suchtartig verfallen, auch die deutsche Entsprechung, das StudiVz, MeinVz oder auch die Variante für die Jüngeren, das SchülerVz, wirken auf viele Nutzer magisch anziehend. Von Facebook Sucht ist allerdings häufiger die Rede, da Facebook nun einmal wohl das beliebteste Social Network ist.

Doch Facebook Sucht ist nicht nur bedingt durch eine Chatsucht und die suchtartige Suche nach neuen Kommunikationspartnern, auch eine Art von Informationssucht kann Ursache für diese Facebook Sucht sein. Das Facebook eröffnet seinen Mitgliedern täglich eine ungeheure Flut von neuen Informationen aus allen Lebensbereichen, egal, ob in Bezug auf Film, Musik, Politik, Geschichte, Stars, Klatsch und Tratsch oder Sex. Jeder User kann sich täglich mit einer Fülle von Informationen zu seinen Lieblingsthemen versorgen. Auf der eigenen Pinnwand des Profils erscheinen im Minutentakt Meldungen aus Gruppen, in denen die einzelnen User Mitglieder sind. So bleiben diese auf dem Laufenden in Bezug auf ihre Informationswünsche. Viele Menschen können auf diese Informationsflut in der Zwischenzeit gar nicht mehr verzichten.

Zu guter Letzt liegt in der Facebook Sucht auch eine Art Computerspielsucht begründet. Facebook bietet den Usern die Möglichkeit, an verschiedenen Spielen teilzunehmen. Das bekannteste dieser Spiele ist wohl „Farmville“, ein Spiel, bei dem der User in die Haut eines Farmers schlüpft, der sich täglich um seine Farm kümmern muss, d.h. Felder ernten, Tiere versorgen, Blumen und Obst pflücken. Allein dies fördert die Facebook Sucht, da das Mitglied dazu gezwungen ist, sich täglich mit der Farm zu befassen, sich somit also bei Facebook einzuloggen, insofern er das Spiel gewissenhaft spielt.
Facebook Sucht ist tatsächlich ein ernsthaftes Problem. Das deutlichste Anzeichen für eine solche Facebook Sucht ist das mehrfache, tägliche Einloggen ins Social Network. Ein weiteres Anzeichen für eine Facebook Sucht ist das Auftreten von Nervositätserscheinungen, wie z. B. Unruhe oder schwitzende Hände, insofern länger nicht die Möglichkeit besteht, sein Facebookprofil zu überprüfen. Viele von der Facebook Sucht Betroffene berichten davon, wie sehr ihre Facebook Sucht sie im alltäglichen Leben beeinflusst. Diese Menschen können nicht mehr in Ruhe ihrer Arbeit oder ihrem Studium nachgehen und auch in der Freizeit unterbrechen sie viele Aktivitäten, „um mal eben nachzuschauen, was sich im Facebook so tut“.

Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene sind von der Facebook Sucht betroffen. Um gegen diese Facebook Sucht anzugehen, bedarf es i. d. R. tatsächlich psychologischer Unterstützung. Einig ist man sich darüber, dass man gegen Facebook Sucht alleine nicht ankommt und deshalb auch am besten einen Freund miteinbezieht und gemeinsam mit diesem den Besuch auf dem Profil auf bestimmte Tage reduziert, z. B. einmal pro Woche oder einmal pro Monat. Natürlich wäre das Löschen des Profils der sicherste Weg, der eigenen Facebook Sucht zu entkommen, denn die Facebook Sucht unterscheidet sich in ihrer Beschaffenheit nicht von anderen Süchten, wie z. B. der Alkoholsucht. Aus diesem Grund kann man von der Facebook Sucht also auch von gefährlichem Suchtverhalten sprechen, dem man den Kampf ansagen muss.


{ 24 Kommentare… lies sie unten oder füge einen hinzu }

Neil April 15, 2011 um 13:02

Mein Bekannte, Vater von 4 Kindern ist Facebooksucht. Jeden Tag brauch der min 2 Stunden dafür um seine Gruppe Beiträge einzugeben. Der findet toll wenn er irgend welche Lösung für die Gruppe finden kann …

Mathias Juni 20, 2011 um 18:59

Hallo,
ein Super Artikel!
Bei der Suche nach „Anti-Facebook-Infos“ bin ich auf Deinen Artikel gestoßen. Klasse!
Ja, Facebook ist eine Sucht bzw. kann eine sein.
Ich habe gerade einen Link auf diesen Artikel gesetzt.

klene90 Juli 20, 2011 um 09:46

es gibt menschen die leicht anfällig sind für sowas. ich nutze facebook zu 90 % nur um mit alten freunden in kontakt zu bleiben effektiv verbringe ich am tag höchstens eine halbe stunde in facebook und manchmal schau ich tage lang nicht rein, also man kommt schon ganz gut damit klar, aber ich kenn auch andre menschen, die dann jedes einzelne minispiel mitspielen müssen und des jeden tag nur um dort der beste zu sein, des dauert dann natürlich mal ein spiel seine stunde und länger, aber na gut es muss jeder für sich entscheiden wie viel zeit er im internet verbringen möchte ich geh lieber raus treff mich mit freunden oder verbring die zeit mit meinem schatz sobald er zuhause ist, arbeiten muss ich ja auch noch nebenbei und da hab ich zwar einen pc aber es ist tabu dort private dinge durchzuführen und ständig am handy zu hängen kommt auf arbeit auch nicht gut an…

es gibt die menschen die es schaffen im netz, beim zocken oder sonst was zeit zu verbringen aber nur selten und es gibt menschen die da drin gefangen sind wie eine mücke im netz einer spinne (leider) wenn man ihnen helfen will und sagt dass se schon sehr viel zeit mit einen elektronischen gerät anstatt mit realen freunden verbringen darf man sich anschnauzen lassen…ich habs aufgegeben irgendwen helfen zu wollen mehr zu unternehmen anstatt jeden tag am pc zu vergammeln…

Panther1978 August 23, 2011 um 10:56

Super Beitrag. manche vegessen einiges durch facebook, geschweige denn, was man damals alles ohne inet getan hat… find ich.. kann mich da aber auch täuschen. ich selber zocke auch in facebook, aber nur morgebns bevor es zur arbeit geht und abends bevor ich mich hinlege. tags über bin ich meist unterwegs, oder nach der arbeit paar std im bett chillen. ich verstehe nicht, wie man da std weise vorhängen kann. aber jedem das was späaß macht.. nur ich denke im wahren leben gibs auch andere sachen, ausser „nur“ facebook 😉 mfg chris

Uschi August 25, 2011 um 16:19

Hochinteressant der Bericht, dennoch möchte ich etwas zu bedenken geben. Es wird immer von Sucht gesprochen, aber ich frage mich, ob eine Sucht immer gleich negativ sein muss.

Wenn es meine Sucht ist, jeden Tag 1 Stunde in Facebook zu verbringen (die nützlichkeit der Seite mal komplett außenvor gestellt), ich mit Leuten sehr bequem und gut chatte und nichts anderes mache in dieser Stunde, hat diese Stunde für mich Unterhaltungswert, eine soziale Komponente und eine Kompfortkomponente.. Also im Prinzip nicht so schlecht. Wenn Ich es bei dieser 1 Stunde ließe und es damit auch gut sein ließe, wäre doch alles wunderbar.
Ich selbst bin nicht so drauf und ich versuche mich hier jetzt nicht zu verteidigen, das ist eine Ernst gemeinte Hypothese, die ich schon lange vertrete. In jeder Hinsicht! Egal ob Rauchen, Zocken, Kiffen, alkohol, facebook, essen.. Solange sich die „sucht“ in Maßen hält und grundsätzlich nicht schädigend ist, ist doch alles in Ordnung.. oder sehe ich das Falsch.

Herzlichst
Uschi

Tim September 20, 2011 um 14:55

Facebook ist gefährlich. Wer das nicht sehen kann oder will, ist selbst schuld…

ML September 27, 2011 um 11:06

Solider Artikel zu dem Thema, welches in den nächsten Jahren fraglos eine zunehmende Rolle spielen wird. Das Suchtpotential von Spielen wie World of Warcraft ist ja inzwischen bekannt und belegt worden. Facebook umfasst dabei eine viel größere Empfängerschaft aus allen gesellschaftlichen Schichten. Die Frage ist, ob man es dem Konzern an sich vorwerfen kann.

Habe deinen Beitrag verlinkt, weiter so! ML

Jupp September 28, 2011 um 09:58

Durch die Facebook Sucht ist eine mir sehr wichtige Freundschaft zerbrochen , ich versuchte die Person auf ihre Sucht aufmerksam zu machen , auch mit Krassesten Mitteln , aber wie bei jedem Süchtigen verteidigte diese Person ihre Sucht mit Händen und Füßen , Heute besteht kein Kontakt mehr da ihr Facebook und die sogenannten Freunde Wichtiger waren !!!

profeiler November 3, 2011 um 19:24

facebock ist sehr schlimm ich schreibe das weil ich facebook süchtig bin..ich bin 41 jahre allt und habe nicht bemerkt das ich die leute nerve leider hat mich auch niemand gewarnt sondern nur ausgelacht…sie haben sich hinter anderen profilen verstekt um mit mir zu schreiben und mir eine falle zu stellen das haben sie weiter geschickt und mich ausgelacht,ich schreibe das weil das alles die hölle für mich war und bin immer noch nicht da raus…ich gehe nicht mehr in facebook aber ich werde immer von meinen freunden die lachnummer bleiben.. seit vorsichtiger wenn ihr jemandem etwas anvertraut.menschen die ihr nicht kennt seid vorichtig aber die ihr kennt vetraut ihnen nicht alles an..die leute die sich rechen wollten haben immer wieder bilder getauscht wärend ich mit ihnen schrieb und alles taten das ich verrückt werde und grade meine besten freunde haben alles schlechtes über mich weiter geschikt und auch wie sie sich sorgen machen um mich die leute glauben ihnen alles und als ich überal angerufen habe weil etwas nicht stimmt hat mich nur jeder ausgelacht,und bei facebock hatte ich auch nimanden dem ich mich anvertrauen konnte…das schlimmste ist sie wollten alle nicht die wahrheit hören jeder wollte nur das ich verückt werde…es wahr die folter und das alles von meinen besten freunden.und auch jezt sind sie nicht fertig meine familie tut so als ob sie mir helfen wollen aber reden nur von facebook und ob ich drinen bin obwohl ich garnicht rein gehe und facebook gelöscht habe..ich hoffe ihr lernt etwas daraus..

Sheyma November 18, 2011 um 08:29

UND GALATASARAY NATÜRLICH ;)))))

Hasenohr Januar 12, 2012 um 09:59

Schlimm wenn Familienväter oder Mütter ewig Stunden im Internet verbringen bzw. bei Facebook anstatt sich mit den wichtigen Dingen des Lebens zu beschäftigen der Familie, Dinge die zu erledigen sind werden ewig raus gezögert da diese Leute sich nicht vom Net losreißen können. Diese Menschen sollten mal aufwachen und sich Gedanken machen was sie den Menschen in der echten Welt damit antun, ob diese sich im Stich gelassen fühlen und ob es sehr förderlich ist kaum Zeit mit seinen Kindern zu verbringen bzw. diesen ein völlig falsches Bild der Realität vorzuleben!!! Es werden unnahbare Pornostars öffentlich angehimmelt und somit allen anderen Mitgleidern seine sexuellen Einstellungen preis gegeben jeder kann es lesen und sehen, auch die eigenen Kinder wenn diese in der Freundesliste sind echt Peinlich sowas. Da benehmen Erwachsene Menschen sich wie 12 Jährige geben jedem Hans und Franz Einblicke und sind mit Leuten befreundet die sie Teilweise im echten Leben noch nie gesehen haben sondern nur von anderen diversen Seiten kennen den Ehepartnern werden Lügen aufgetischt, Ausreden um nicht dumm da zu stehen oder um heimlich hinter deren Rücken sexuelle Mails zu tippen und sich aufzugeilen.Da frage ich mich dann wozu diese Menschen eine Beziehung führen??? Man man ich könnte mich aufregen über diese scheiße das Internet ist eine super Sache aber man sollte doch noch in der Realität bleiben,der erste gang am Morgen sollte nicht in die virtuelle Welt führen und man sollte sich um die Dinge kümmern die man liebt denn sonst könnte es sein das diese irgendwann nicht mehr da sind.

Rittersport Januar 19, 2012 um 20:40

Das schlimmste ist aber, dass die kinder darunter leiden.Aber was soll das kind tun? Wenn der mann es nicht sieht?

Ps: Am meisten sind Hausfrauen zwischen 30-40 betroffen, wenn sie keine Arbeit hat.
Ich weiß wie es ist.Aber ehrlich was soll ich schon groß ausrichten können?

admin Januar 19, 2012 um 22:29

@Rittersport:

wo ein Wille da ein Weg sag ich immer 🙂 und lag damit bisher immer richtig. Sich selbst zu demotivieren bringt dich nicht weiter…
Es gibt viele Dinge die du tun kannst. Hast du schon mal das Quiz gemacht http://www.computersucht-besiegen.com/ ?

gruß Daniel

charly März 6, 2012 um 14:11

seit mein Mann auf facebook ist, existiere ich kaum noch.

Langer März 13, 2012 um 07:46

tja das kenn ich.

Nur wie kommt man an die Betroffene ran?

Wie gesagt ma nwird dann voll gemault, sei eifersüchtig, gönne nix usw.

Derkleine will mal mit „Mama“ spielen…… tja mama is bei FB Mafia oder sonst dort. Anstelle Kind /rel) wäre wohl ein Tamagotchi besser.

Einen weg zu der Betroffenen noch am suchen. Aber Suchtkranke nkann ma nersthelfne wenn Sie das einsehn.

admin März 13, 2012 um 23:45

Hallo,

man kommt an Betroffene ran über ein freundschaftliches Verhältnis als Basis und dann mit passiven Aktionen. Wenn man es aktiv macht wird man abgeblockt.

gruß Daniel

KJ März 19, 2012 um 12:53

Dankesehr 🙂 Mach meine Facharbeit über die gesellschafzlichen Folgen von Facebook. Hat mir sehr geholfen für den Punkt: Facebooksucht. Klasse Artikel 🙂

KJ

Alexa April 17, 2012 um 19:41

hallo auch ich kann leider ein lied von der facebook sucht singen bin grad erst freisch da raus habe mein konto deaktiviert und hoffe sehr das ich dieses mal standhaft bleibe…erst fing alles harmlos an mein bruder fragte mich vor 2 1/2 jahren ob ich gar nicht bei facebook bin glaubt es oder auch nicht aber bis zu dem zeitpunkt kannte ich facebook nicht^^meldete mich also dort an und bekam auch recht schnell eine einladung zu farmville….alles ging eigentlich recht schnell ich bekam immer mehr freunde begann dann noch mit dem spiel mafia wars dem ich regelrecht verfallen war legte mich dann noch mit spielern an die in dem spiel schummelten(gibt programme leider)und war dann auch recht schnell auf der abschussliste wurde gemobbt usw.trotzdem hatte ich immer dieses eine ziel weiterspielen egal wie…mehrmals am tag ertappte ich mich dabei wie ich auf facebook nachsah ob es neuigkeiten gab usw.postete wenn ich in die wanne wollte…wenn ich einen zahnarzttermin hatte…sah nach wem das gefiel…schaute mir andere profile an usw.ich verbrachte zum schluss täglich bis zu 9 stunden auf facebook merkte auch anfangs nicht wie sehr ich all dem verfallen war schlimm wurde es erst richtig als ich jedesmal wenn ich mich einloggte regelrechte anspannungsschmerzen im bauch wahrnahm so als hätte ich bauchmuskeltraining gemacht dazu kam das meine hände vor allem aber die rechte hand schweißnaß war und ich war stellenweise recht aufgeregt usw.habe nun den schlussstrich gezogen weil ich merke das es mir einfach nicht mehr gut tut!habe vieles im realen leben vernachlässigt usw.dennoch wünsche ich mir das hier niemand andere verurteilt weil er in diese sucht geraten ist denn wie ich nun gelernt habe es kann jeden treffen!also gebt acht auf euch 😉

Andrea April 24, 2012 um 14:34

Hi!

Wo hört der normaler Gebrauch von etwas (Essen, Computer, Handy, TV, Sport) auf und wo fängt Sucht an?

Ich fing erst mit 17 an, am Computer zu spielen, also realtiv spät. Und ich kann von mir behaupten, dass ich wirklich viel gespielt habe. Tagelang, nächtelang, wochenlang. Ich kenn mich also wirklich gut aus, ich bin ein Heavy User, sowohl vom Internet als auch von Spielen.
Als myspace populär wurde, hab ich mich dort registriert. Später auf Facebook. Ich hatte fast ein Jahr lang eine sehr erfolgreiche Farmville Farm und ich hab noch zig andere FB Spiele gespielt.

Und ich lebe immer noch 🙂

Ein Computerspiel spiele ich nur einige Wochen lang, dann ist es eh ausgespielt. Wenns ein gutes Spiel ist, dann beschäftige ich mich intensiv damit und verwende auch sehr viel zeit dafür. Im Sommer spiele ich kaum, da bin ich lieber draußen und geh schwimmen oder treffe Leute. Im Winter kaufe ich mir ein paar Spiele und verzocke die grauen, kalten Tage.

Die FB Spiele haben mich eine Zeit lang in ihren Bann gezogen, dann wurden sie mir zu zeitaufwändig und zu nervig. Ich hab mit allen aufgehört und spiele seit Jahren nicht mehr.

In FB selbst schaue ich übern Tag verteilt ca 1h rein, nebenbei, aber eher wenn mir langweilig ist. Kann auch gut sein, dass ich tagelang nicht reinschaue oder nur 1x am Tag.

Ich poste nur wenig und wirklich private Dinge erfährt keiner von mir. Ich kenne fast alle meine Freunde persönlich, mit denen, die ich nicht persönlich kenne, verbindet mich ein gemeinsames Hobby. FB ist da echt eine tolle Plattform um sich auszutauschen.

Seit einiger Zeit spiele ich online (nicht WoW). Ca 2h jeden Abend, an Schlechtwettertagen mehr, an Schlechtwetterwochenenden gerne schonmal den ganzen Tag.

Ich verbringe also sehr viel Zeit vorm PC (die im Beruf nicht mitgerechnet). Trotzdem habe ich Freunde. Trotzdem lese ich. Trotzdem gehe ich spazieren. Trotzdem besuche ich meine Großeltern am Wochenende. Trotzdem hab ich Erfolg im Beruf.

Es geht um die Balance, oder anders gesagt – die Dosis macht das Gift. Die Frage ist immer: fühle ich mich wohl?
Spiele ich weil es mir Freude macht, spiele ich weil mich die Welt manchmal nervt oder spiele ich weil ich nichts anderes zu tun habe?
Wenn ich nichts zu tun hätte, außer zu spielen und nur spielen würde, weil mich eh alles andere ankotzt, dann würd ich mir Sorgen machen.

Wir neigen heutzutage dazu, unreflektiert zu handeln. Wir konsumieren einfach irgendwas ohne nachzudenken. Wir konsumieren Essen, bei dem wir nicht wissen, was drin ist, wir lassen uns tagtäglich von den Medien berieseln ohne nachzufragen/denken. Wir tun wenig bewusst. Unbewusster Konsum von egal was macht einfach krank.

Also, bewusst darauf achten was man wieviel konsumiert und wie man drauf reagiert 😉

Beccicoom Oktober 23, 2012 um 09:46

Das passt wohl zur halben Nation :))

http://www.youtube.com/watch?v=II8mzpd5olo

anonym März 5, 2013 um 18:44

hat mir überhaupt nicht geholfen aber ein guter text bitte für ein erörterung facebook genauer beschreiben am meisten bitte über FACEBOOK SUCHT danke!!!!!

Frannk April 23, 2013 um 17:17

Das ist schon schlimm. Ich war letzte Woche beim Italiener, da saßen ca 10 Jugendliche mit Handy; die haben kein Wort miteinander geredet, nur „getippert“ und sich ab und zu ein Stück Pizza in den Mund geschoben, mich erinnert das an das Märchen mit den grauen Männern, die den Leuten die Zeit gegen Plunder abtauschen.

Facebook User Oktober 27, 2013 um 16:21

Der Artikel ist ja nun schon etwas älter, aber trotzdem nicht Uninteressant. Es gibt zig tausende Facebook User die Süchtig sind, die tagtäglich in Hotelbars oder Restaurants oder sonst Irgendwelche Einrichtungen gehen, sich mit Sternemenüs oder in der Lobby fotografieren und dann gleich in ihrer Chronik posten damit die Freunde sehen welch Luxusleben man führt. In der Türkei zb.sind die Menschen Facebook krank dort geht ohne Garnixmehr, selbst Fernsehwerbung nicht ohne dass es heist Besuchen Sie uns auf FB. Es gibt Menschen die morgens aufstehen und sofort den PC einschalten und Facebook aufrufen, abgeschaltet wird irgendwann spät abends oder nachts.Sowas ist Krank.
Ganz zu Schweigen davon- wieviele Familien oder auch Beziehungen durch Facebook zerstört worden sind.Warum ? weil einer der Süchtig ist ganz einfach nur umherchattet mit NUR Freunden und irgendwann wird mehr daraus und man landet beim anderen im Bett. Das muss nicht nur mit einem FB Freund passieren sondern wenn dann passiert es mit mehreren, wenn das (meistens die Betrogene Frau) rausbekommt ist der Ärger gross, aber auch die Beziehung kaputt. Übrigens habe ich das auch nicht geglaubt dass es sowas gibt- bis es mir selbst so ergangen ist. Facebook ist Gefährlich und bleibt es auch. Am besten weg damit.
Aber jedem das Seine. Trotzdem „sehr Traurig „

lars Dezember 8, 2013 um 09:56

facebook sucht ?????? nein das schafft ihr

(nicht)

Hinterlasse einen Kommentar

{ 2 Trackbacks }

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: