Facebook süchtig

Immer mehr Leute werden Facebook süchtig

War es vor ein paar Jahren noch üblich, einen Freundeskreis zu haben, mit dem man persönliche Kontakte pflegte, so ist heute zu beobachten, dass soziale Netzwerke einen ungebremsten Aufwärtstrend verzeichnen und man trifft immer mehr Leute, die bereits facebook süchtig sind. Kontakte und der persönliche Austausch werden auf die digitale Welt verlegt und facebook nimmt unter den meistaufgerufenen Websites einen der oberen Plätze ein. Online werden riesige Freundeskreise verwaltet und die Kommunikation wird vielfältiger, jedoch auch oberflächlicher. Jemand, der facebook süchtig ist, ist dabei oftmals bestrebt, seinen online Freundeskreis oder Gruppenzugehörigkeiten zu maximieren, um immer mehr Informationen und Querverbindungen zu erhalten.

Im Zeitalter, wo Internetsucht bereits definiert ist, fehlt es nicht mehr lange, bis auch die Untergruppe „facebook süchtig“ gesondert behandelt wird. Die Popularität dieser Seite ist darin begründet, dass man aus einer Art Anonymität heraus kommunizieren kann. Man steht eher zu seinen Meinungen und kommuniziert diese freier, weil kein direkter Einspruch erfolgt. Ein weiterer Reiz für jemanden, der facebook süchtig ist, ist das unbeobachtete Stöbern durch fremde Profile.
Fragen wie „Ist mein Partner, Kind oder Freund facebook süchtig?“ nehmen mittlerweile proportional zu und die Antwort auf die Frage ist nicht immer leicht zu geben.

Ein User, der facebook süchtig ist, bezeichnet sich selbst selten als facebook süchtig und verweist auf den Einsatz moderner Kommunikationsmittel. Viele haben damals schon den Handyboom miterlebt und wurden von Bekannten angegriffen, weil diese behaupteten, ein Handy benötige man doch nicht wirklich. Mittlerweile gibt es in Deutschland kaum noch Personen, die kein Handy besitzen. Facebook User fühlen sich so in der Nutzung neuer Kommunikationsmedien bestätigt und weisen den Vorwurf facebook süchtig von sich. Parallel ist zu beobachten, dass auch der Austausch von Kurzmitteilungen über das Handy noch nicht abgeebbt ist. Die Kommunikationssucht ist vielschichtig und schließt Bereiche des Mobiltelefons ebenso mit ein. Für viele ist facebook über das Handy erreichbar, gerade jemand, der facebook süchtig ist, sieht sich einer großen Gefahr gegenüber.

Facebook süchtig ist nicht nur unbedingt derjenige, der facebook verhältnismäßig oft aufruft, denn um hier ein Maß zu finden, muss auch das Umfeld, der Grund der Nutzung und das Nutzerverhalten einbezogen werden. Für den Faktor facebook süchtig ist viel entscheidender, wie das psychische Befinden und das Verhalten aussehen, wenn man die Plattform durch äußere Umstände nicht erreichen kann oder bewusst versucht, auf einen Login zu verzichten, was wiederholt nicht gelingt. Facebook süchtig rückt dann in den Bereich der Wahrscheinlichkeit.
Dass es hier nicht um Einzelfälle geht, zeigt eine Statistik, der zufolge jeder europäische Nutzer zirka zwei Stunden am Tag in Facebook verbringt. Ist das bereits facebook süchtig?
Der Weg dahin ist sicherlich geebnet.
Facebook macht es den Usern dabei nicht leicht. Besonders die zahlreichen Online Spiele verleiten immer wieder zum Login, wenn man mit ihnen startet und können die Eigenschaft facebook süchtig eindeutig fördern.

In einem Selbstfragetest kann man Ansätze feststellen, ob man facebook süchtig ist.
Wer die Frage nach einem täglichen Login verneint, ist sicherlich nicht facebook süchtig. Auch wer zusätzlich nicht an den online Spielen beteiligt ist, ist nicht facebook süchtig. Wer nicht eine unüberschaubare Anzahl größer als 500 Freunde in seinem Portfolio hat, ist nicht unbedingt facebook süchtig. Gleiches gilt für tägliche Updates im Status, Fotos oder Videos, die man hochladen kann. Wer jedoch mehr als eine dieser Fragen für sich selbst mit ja beantwortet, sollte darüber nachdenken, ob er als facebook süchtig eingestuft werden könnte.

Experten raten frühzeitig Gegenmaßnamen zu ergreifen. Wer aus eigener Sicht zu einer Risikogruppe gehört, facebook süchtig zu werden, sollte sich bestimmte Zeiten festsetzen, in denen er facebook nutzt und sich vor allem penibel daran halten. Es darf keine Ausnahmen geben, Ausnahmen fördern das Problem facebook süchtig. Auch eine klar begrenzte Aufenthaltsdauer auf der Plattform kann helfen dem Phänomen facebook süchtig entgegenzuwirken. Eine hohe Selbstkontrolle ist dafür notwendig. Ganz extreme Fälle sollten eventuell sogar in Erwägung ziehen, sich von diesem Social Network gänzlich abzumelden, so ist garantiert vermeidbar facebook süchtig zu werden. Besonders hier ist eine hohe Selbstdisziplin erforderlich, um dem Reiz der Wiederanmeldung zu widerstehen.

Kritisch wird es zumal erst dann, wenn die Sucht so viel Zeit konsumiert, dass private, reale Kontakte, Aufgaben oder schlicht die normale Arbeit darunter leidet. Wer facebook süchtig ist, nimmt die Sucht meist mit auf die Arbeit und richtet hier unter Umständen Schaden an, der später auf ihn selbst zurückfällt.
Der einfachste Weg nicht facebook süchtig zu werden ist, sich erst gar nicht im Social Network anzumelden. Im Angesicht von mittlerweile 200 Millionen Usern mit stark steigender Tendenz dürfte dies allerdings schon für viele zu spät sein.


{ 0 Kommentare… füge jetzt einen hinzu }

Hinterlasse einen Kommentar

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: