Suchtprävention

Wie man sich vor der Computersucht schützen kann – Suchtprävention

Die Suchtprävention ist für all jene wichtig, die für eine Computersucht gefährdet sind. Dies können sowohl Jugendliche als auch Erwachsene sein. Um die Suchtprävention erfolgreich einsetzen zu können, müssen die ersten Anzeichen richtig gedeutet werden. Die Suchtprävention kann jedoch auch allgemeingültig für jeden Menschen angewendet werden. Es ist „einfach“ nur wichtig, den PC nicht in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen.

Wer braucht eine Suchtprävention?

Computersüchtig werden in der Regel nur Menschen, die zunächst Spaß am Computer haben und diesen bewusst durch Computerspiele oder Chatforen suchen. Wer täglich seine Buchhaltung am PC durchführt, wird kaum suchtgefährdet sein. Die Suchtprävention kann zwar von jedem berücksichtigt werden, dennoch gibt es gefährdete Charaktertypen.
Es gibt in unserer Gesellschaft weniger gesellige Charaktere, doch selbst die Einzelgänger können nicht vollständig ohne einen Austausch auskommen. Solche Menschen könnten sich ihre Kontakte dann im Cyberspace holen und die realen Kontakte gänzlich aus ihrem Leben streichen. Dann gibt es Menschen, welche von bestimmten Computerspielen wie den MMORPG’s oder Ego-Shootern so begeistert sind, dass sie die Welt um sich herum quasi „vergessen“. Eine Suchtprävention ist bei solchen Charaktertypen sehr nützlich. Man kann die ersten Anzeichen schon sehr schnell erkennen.

Suchtprävention bei ersten Anzeichen

Von Computersucht spricht man erst dann, wenn die typischen Suchterscheinungen auftreten. Diese können sein: Vernachlässigung realer sozialer Kontakte, keine Hobbys und Interessen außerhalb des PC’s, Vernachlässigung der Körperhygiene und des Haushalts, pausenloses Denken an das Computerspiel, den Chatroom oder beispielsweise das Online-Versandhaus.
Vergnügen sich Menschen demnach nur noch mit Hilfe des Computers, könnten diese suchtgefährdet sein. Eine Suchtprävention kann hier schlimmeres verhindern.

Suchtprävention: Wie die Kunden gelockt werden

Für eine erfolgreiche Suchtprävention ist es wichtig, die Prinzipien und die Logik von diversen Computerspielen oder Online-Casinos zu verstehen. Nach einem Game Over sind Spiele darauf konzipiert sofort weitergespielt zu werden. Besonders Männer fühlen sich nach einer Niederlage vom Ehrgeiz gepackt und wollen weiter spielen. Die Gegner sind schwer, damit es eine Herausforderung bleibt. Zudem erreicht man seine Levelpunkte nur durch Spielen und Üben. Diesem Eifer nach Verbesserung und stetigem Spielen kann man jedoch unterbrechen, denn er existiert nur im Spiel, nicht aber in der Wirklichkeit.

Suchtprävention und andere Hobbys

Es ist wichtig, gerade bei der Suchtprävention, dass man mehrere Interessen und Hobbys hat. Wer seinen Computer als einziges Hobby nennt, der hat eindeutig zu wenige. Man vergisst zu schnell und leicht, wie viel Freude man auch bei anderen Dingen haben kann. Vielleicht hat man ja verborgene Talente oder Leidenschaften, die es zu entdecken gilt. Gerade handwerkliche Arbeiten wie Nähen, Töpfern, Zeichnen oder Gitarre spielen offenbaren oft ungeahnte Freuden und neue Reize. Der Computer sollte möglichst von Anfang an als Arbeits- oder Spielgerät verwendet werden und zwar als eines von vielen!

Suchtprävention und Arbeit

Viele Kinder und Jugendliche haben nach der Schule jede Menge Freizeit. Wer keinen Nebenjob hat, hat auch keine weiteren Verpflichtungen und somit Zeit. Dies ist auch ein Grund dafür, warum junge Menschen anfällig für die Computersucht sind. Die Suchtprävention kann jedoch auch bei Arbeitslosen ein wichtiges Thema sein. Zur Vorbeugung sollte man, egal ob Schüler oder Arbeitssuchender, den Computer immer hinter die Arbeit stellen. Wer keinen Job hat, der findet trotzdem genügend Dinge, die erledigt werden müssen. Vielleicht müsste die Wäsche wieder gewaschen, das Bad geputzt oder der Abwasch erledigt werden. Diese Form der Disziplin ist für die Suchtprävention sehr wichtig und macht den PC zu dem, was er ist: ein Unterhaltungsmedium.

Suchtprävention und Computer-Pausen

Bei der Suchtprävention ist es sehr wichtig, dem Computer erst gar keine Chance zu geben. Dies bedeutet, dass man den Umgang damit ganz bewusst wahrnehmen sollte. Der PC ist lediglich ein Gerät, welches wir uns zunutze machen können und über das wir bestimmen. Es ist kein Problem, den PC zum Spielen für wenige Stunden täglich zu nutzen, er sollte jedoch nicht pausenlos eingeschaltet sein und den Nutzer binden. In der Suchtprävention ist ein Computer-Limit sehr sinnvoll. Man sollte bewusst festlegen, wann und wie lange der PC am jeweiligen Tag eingeschaltet sein soll. Dadurch vermeidet man unkontrolliertes „Zocken“ bis tief in die Nacht.


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