WoW Sucht

Die Neuzeit Drogen – MMORGP‘s mit World of Warcraft und Co – WoW Sucht

WoW Sucht

„Ein Spiel, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“

Dieser Satz finde ich trifft es ziemlich genau.

Ein Spiel darauf hin optimiert so viele Leute wie möglich anzusprechen, sie abhängig davon zu machen in die WoW Sucht zu treiben und Monat für Monat zur Kasse zu bitten. Denn ein Süchtiger Kunde ist ein guter Kunde.

Ich wähle jetzt mal das Spiel World of Warcraft aus da es wie ich finde das Paradebeispiel für Spielesucht ist.

Diese Art der Spiele(MMORGP‘s) sind besonders gefährlich, da sie den wichtigsten Faktor in meinen Augen beinhalten. Die Unendlichkeit.  Egal wie viel man spielt es geht immer höher, besser und gibt neues zu entdecken.

Man findet im Spiel eine eigenständige Gesellschaft vor. WoW ist sozusagen eine Neuzeit Droge. Man verfällt einer virtuellen Welt. Die WoW Sucht schlägt zu.

Im Film Hollywood Streifen „Matrix“ gibt es die Perfekte virtuelle Realität.  WoW kommt in der heutigen Zeit dem wohl am nächsten.

Man baut seinen Charakter individuell in der grafisch ansprechenden Spielwelt nach und nach auf. Lebt für seinen virtuellen Charakter und die virtuelle Gesellschaft.  Das echte Leben tretet immer mehr ein den Hintergrund, ist manchem sogar ein Dorn im Auge.

Beispiele Deutscher Ex-WoW Junkies:

Ehemals Süchtige Spieler die der WoW Sucht verfallen sind berichten über ihr verschwendete Zeit/Geld mit dem Spiel:

http://bit.ly/cHRyxe

http://bit.ly/92IL1E

Es gibt tausende ähnliche Berichte in alles Sprachen. Man muss nur danach suchen.

Warum Blizzard Entertainment böse ist!

Mit einer Milliarde Dollar Umsatz jährlich gehört WoW zu einem der lukrativsten Unterhaltungsmedien.

Wo so viel Kohle zu holen ist werden die Hyänen nicht lange auf sich warten lassen…

Was viele nicht glauben wollen. Das Ziel das sich Blizzard setzt ist so viel wie möglich süchtig zu machen und zur Kasse zu bitten.

Schaut man sich den Aufbau des Spiels genauer an, die immer wieder erscheinenden Neuauflagen und Erweiterung, so stellt man fest, dass Spiel wird in genau diese Richtung Entwickelt. Mehr Süchtige, mehr Kohle. So einfach ist das. Die WoW Sucht wird angestrebt.

Man startet langsam  und macht kleine Erfolge.  Reichert seinen Charakter mit neuen Gegenständen an und erreicht neue Level. Stolz, Selbstvertrauen und Erfolg wird vermitteln.  Man wird in die Gemeinschaft gezwungen um Aufgaben zu lösen die alleine unmöglich zu bewältigen sind. Eine emotionale Bindung entsteht. Das Spiel endet nie. Selbst mit Level 80  gibt es immer wieder neues zu entdecken, neue Gegenstände neue Aufgaben… eine Unendliche Spielwelt. Es wird automatisch sozialer Druck erzeugt in den Allianzen. Man kann einfach nicht fehlen in der Spielwelt. Das Überleben der Allianz steht auf dem Spiel…  Ein Teufelskreis.

Ein gutgläubiger unerfahrener Mensch läuft geradewegs ins offene Messer. In die WoW Sucht.

Man kann dieses Spiel schlichtweg nicht erfolgreich Spielen ohne ein paralleles 2. virtuelles Leben zu führen.

Blizzard legt es gezielt darauf an diese Suchtfördernden Faktoren immer weiter zu verbessern und auszubauen von Auflage zu Auflage.  Immer bessere Verkaufsrekorde werden erzielt.

Um es im Klartext zu sagen: Liebe Leute dieses Unternehmen forscht gezielt danach wie man am besten einen Menschen in eine Spielwelt bannt, und sie machen ihre Sache gut. Je weniger reales Leben ein Mensch hat, desto ein besserer Spieler wird er…

In China hat die WoW Sucht bereits ein so krankes Ausmaß erreicht, dass der Staat einschreiten muss mit Spielzeitbegrenzungen usw.

So ein Spiel gehört Boykottiert!  Jeder der es besitzt sollte sein Fenster öffnen und das Teufels Spiel rausschmeißen.  Ein Jugendschutz ab 18 gehört eingeführt und ähnlich wie auf den Zigarettenpackungen sollte ein Totenschädel drauf mit „Vorsicht tödlich!“  „Tor zum Cyberspace!“  „Vorsicht virtuelle Realität kann ihr reales Leben zerstören!“ „WoW Sucht Gefahr!“

PS: Die Problematischen Faktoren vor denen man sich in Acht nehmen sollte, die süchtig machen, beschreibe ich in meinem kostenlosen E-Book www.computersucht-besiegen.com So entlarven Sie jedes Spiel das den Aufkleber: „Vorsicht virtuelle Realität kann ihr reales Leben zerstören!“ verdient hat.

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Herbert August 12, 2010 um 10:56

Ja, das hast du ganz toll beschrieben. Ich war lange süchtig und bin vor kurzem nach dem Lesen des Buches „Computerspielsucht-Therapie“ von Peter Jedlicka davon weggekommen. Dort steht nämlich schon auch, woran „man selbst schuld ist“ (Themen wie Probleme im Beruf/Schule/Ausbildung, Partnerschaft/Singledasein, etc …)

Toller Blog, jedenfalls – gratuliere!

Herbert

Gulia August 14, 2010 um 12:11

Hallo Herbert, sie schreiben „man selbst schuld ist“, Ich war nie suchtig, und weis nicht genaue, wegen suchprobleme, nur sehe wie leiden der Minderjahrige, die Jügendliche, wo unsere jetzige Finanzminister Scheuble immer offt geschrien „Islam, Islam“, aber aus Afganistan komm Große Menge nach Europa, und was macht do Sarkosy? Wenn alle fahren nach Belgien, oder Holland, das ist unnormale Gescheft, und schon lange, wann komm eine Ende? Drogen im Land, ist das Desorganisisation, und muss eine neue Gesetz: wer wem ausgemacht suchtig, muss ewigen Tragen die Kosten wegen die leben verletzung. Ich schon aufbefahre mit meinem Methode mein Sohn, nur wenn Ich sage an manche Familie, lass mein Sohn in Ruhe, der zuruk mich bedroht mit dem Krippo, und Krippo hat schon von mir beschwerde, reagiert nicht, weil einfach mir sagt: „Wenn wir richtig arbeiten, dann darf nicht hier bleiben“, und noch sagt: „Darf nicht fangen Drogen Dealer, nur wir muss die suchtige fangen und schicken in Knast“,
dass ganz Geselschaft Krank, so viel Jahre war dort in Afganistan Militär aus Rusland, aus Deutschland, und warum die alle Plantatien nicht verbrant, das wegen Afganistan Spiel leiden der alle Jügendliche in 27 Länder, welche angeschlosen an EU.
Ich sehe WOW, habe auch gedacht, WOW kann helfen mit seine Methoden.
Wann Ich schreibe, dann unsere Sozialamt verbieten an mich Sauerstof, und Gehirn geht um vernichtung, schon ab Mai 2009 bin unten Belastung verschiedene Chemikalien und Scädstoffen.

Peter November 22, 2010 um 13:22

Diese Website mag ja schön und gut aufgebaut sein, auch die Probleme werden hier gut erläutert.
Allerdings wird es hier so dargestellt, als sei Blizzard Entertainement daran Schuld, dass viele Spieler WoW verfallen.
DAs ist meiner Meinung nach quatsch.
Natürlich versucht Blizzard so viele Spieler wie möglich zu locken,dass würde aber jedes größere Unternehmen genau so machen. Es geht schließlich um Profit.
Für die Sucht der jeweiligen Spieler allerdings Blizzard verantwortlich zu machen, bzw als alleinigen Verantwortlichen darzustellen ist Quatsch.
Jeder Spieler ist für sin Glück verantwortlich. Viele Spieler realisieren ja, dass sie mehr und mehr Zeit in ein Spiel anstelle des sozialen Umfeldes investieren. Und da sollte der Punkt erreicht sein, an dem jeder für sich erkennt, dass er es übertreibt. Wer das nicht schafft, hat einfach nur einen schwachen Charakter oder ist generell schon anfällig für Suchtmittel ( in dem Fall WoW).
Meiner MEinung nach sollte man wenn überhaupt von einer Teilschuld seiten Blizzards sprechen

Max Dezember 2, 2010 um 12:06

Ich muss Peter zustimmen, der Mensch trägt die Schuld an seiner Sucht und nicht die Firma die das Spiel entwickelt, natürlich macht Blizzard enormen Profit und versucht die Menschen zum dabeibleiben zu bringen aber sie befehlen dir nicht am Tag 10 Stunden das Spiel zu spielen…

bestes Beispiel bin ich selbst: ich habe WoW seit es rausgekommen ist, spiele es aber äußerst selten, ungegfähr einmal im Jahr leg ich mir ein drei oder sechs Monatsabo zu und spiele ein bisschen… aber ich hab die Realität nie aus den Augen verloren. Ich habe keinerlei Freunde in WoW und halte dies auch nicht für notwendig da ich genug Freunde in meinem Umfeld habe. Auch meine Beziehungen, meine schulische und universitäre Laufbahn und meine anderen Hobbys haben nie unter WoW gelitten, im Gegenteil das hatte alles immer vorrang.

Grund?: Ganz einfach ich spiele nicht mehr als 2-3 Stunden am Tag (wenn überhaupt) und am Wochenende überhaupt nicht, Folge… ich hatte noch nie einen Char auf lvl 80 bzw. auf dem höchsten lvl bei einem addon, habe noch nie einen Raid gemacht, war äußerst selten in instanzen usw… und das stört mich nicht. WoW ist für mich ein Computerspiel ich spiele es um einen Ausgleich zu haben so wie manche Leute ins Fitness Center gehen oder in die Disco.

Allgemein bin ich ein Fan der Firma Blizzard seit Starcraft, sie machen seit Jahren gute Spiele mit durchdachter Handlung und das finde ich echt genial. Ich finde es daher auch nicht schlimm im Monat 12 Euro für den Account auszugeben… es gibt Leute die geben für Zigaretten, Disco, Alkohol usw. sicherlich die vierfache Menge wenn nicht mehr im Monat aus.

Zusammenfassend kann ich sagen: Früher habe ich mich viel mehr mit computerspielen beschäftigt (zu Schulzeiten), aber meine Prioritäten haben sich im Lauf der Zeit verlagert, es ist nicht zu bestreiten dass WoW suchtpotential hat aber man muss als Mensch selbst wissen ob man Anfälligkeiten für sowas hat oder nicht und ich denke man sollte es als Mensch früh genug erkennen… spätestens dann wenn Beziehungen zerbrechen oder man sein Umfeld überhaupt nicht mehr warnimmt sollten die eigenen Alarmglocken läuten und in den allermeisten Fällen sollten sie schon lange vorher läuten wenn Freunde oder Familienmitglieder darauf ansprechen warum man lieber in einer Fantasiewelt vor dem PC hockt anstatt zur wöchentlichen Pokerrunde oder zum Familientreffen zu kommen.

jan Dezember 13, 2010 um 22:02

so, habe heute meinem großvater meinen rechner geschenkt, der hat sich gefreut, habe mir selber einen gekauft der das spiel wow nicht meistert…

ich denke das blizzard ein spiel entwickelt hat wie es keiner vorher gekannt hat, ein spiel welches der cyber welt auf unseren derzeitigen stand der technik präsentiert.unsere technik ist bereits so fortgeschritten das unser hirn mit einer solch komplexen aufgabe(WOW) völlig überfordert. was aus erfahrung natürlich gefördert wird von blizz.

derzeit schrumpfen unsere cpus jährlich um 50% ein ende davon ist noch nicht in sicht… bald werden wir realität und fiktion nicht mehr unzterscheiden können, auf die spiele meiner enkel bin ich mal gespannt und auf deren sucht

admin Dezember 14, 2010 um 22:54

Hallo,

ja die „Matrix“ wird kommen und wir sehen gerade mal erste primitive Ansätzte davon… Es ist jetzt besonders wichtig das man Aufklärung betreibt und man sich bewusst ist, dass etwas virtuelles NIEMALS, so perfekt es auch erscheint, echte reale Erlebnisse und Gefühle ersetzen kann.
Virtuelle Welten dürfen niemals als Ausstieg, Flucht oder leichtere Lösung gesehen werden, sondern als Bereicherung für das Leben, bestimmte Erlebnisse, Eindrücke und Wünsche zu simulieren und davon zu lernen für das echte Leben. Solche Welten sollten verwendet werden als Selbstreflexion um ein vollkommeneres Menschliches Wesen zu werden.
Man darf sich nur eine kleine Anzahl von Lebenszeit in virtuellen Welten aufhalten und muss von vorne herein die Zeit begrenzen die man dort lebt. Die Hauptlebenszeit muss immer echt passieren, sonst gehts als Biologische Lebensform, die wir nun mal sind, immer abwärts und man stirbt langsam, so real es auch erscheinen mag…

Ein verschwimmen Realität/Fiktion darf niemals stattfinden.

lg

Shery Dezember 26, 2010 um 23:56

ganz ganz ehrlich …

WoW ist nicht vom Teufel gemacht oder so. Was du hier schreibst klingt echt so als würde es in einer Kirche gepredigt und du stellst das ganze ein bisschen zu krass dar.
Ich spiele seit 3 Jahren fast täglich WoW, weil es mir Spaß macht und ich es für eine sinnvollere Beschäftigung halte, als sich vom Fersehn die Birne zu Muß verarbeiten zu lassen.
Du solltest auf jedenfall nicht vergessen, dass es vorallem Menschen sind denen man in Online Games begegnet und nicht nur Computern. Auch hier kann man sich in der realen Welt austauschen und mit Freunden in Verbindung bleiben. Das ist meiner Meinung nach nichts anderes als Facebook etc. nur dass man das ganze etwas aufgehübscht und ein paar mehr Möglichkeiten reingepackt hat.

Die Sache mit der Sucht ist ein ganz anderes Thema. So wie du hier Blizzard angreifst kannst du auch gleich die gesamte Genussmittelindustrie und was nicht sonst noch alles angreifen, denn ALLLES in gewissen Dosen genossen kann als Süchtig angesehen werden. Alkoholiker sind süchtig und brauchen das Zeug um zu funktionieren, aber Ärzte sagen ein Glas Wein am Tag sei gesund. Wo die Normalität endet und die Sucht beginnt ist ein schmaler Grad und gewiss gibt es einige traurige Fälle die abrutschen. Hat sicher viel mit der Person selbst und selbstkontrolle zu tun, aber das ist nicht die Regel.

Geh in ein schickes Restaurant und sieh dir die Leute an die Wein trinken … stell dich da mal in die Mitte und schimpf rum, dass sie ja alle süchtig werden und Wein was schlimmes ist … ich denke du wirst recht unverstanden bleiben.
In den den ganzen 3 Jahren in denen ich viele viele Leute hier kennengelernt hab, ist mir bisher nur einer untergekommen von dem ich sagen würde, da ist etwas nicht mehr ganz richtig im Kopf, aber ein Süchtiger so wie man sich das vorstellt, der ohne das Spiel nichtmehr leben kann noch NIE!

Du hättest dich Ende November, Anfang Dezember mal umsehen sollen auf den Servern, die waren fast wie ausgestorben, weil eine neue Erweiterung vor der Tür stand und das was man noch hätte tun können seinen Reiz verloren hat. Somit kann man sagen dass es Millionen von Spielern gibt, die ca. einen Monat lang einfach mal ne Pause gemacht haben … sowas ist bei normalem Suchtverhalten nicht drin … oder hast du schon einmal einen Alkoholiker gesehen der von heute auf morgen beschließt einen Monat lang nichts mehr zu trinken?

Jeder ist selber verantwortlich für das was er in der Realität und im Netz tut … wir brauchen keine außenstehenden Richter.

admin Dezember 30, 2010 um 12:52

Hallo Shery,

vielen dank für deinen Kommentar und deine Meinung. Natürlich kann ich das hier aber nicht so alleine stehen lassen…

WoW ist nicht vom Teufel gemacht oder so. Was du hier schreibst klingt echt so als würde es in einer Kirche gepredigt und du stellst das ganze ein bisschen zu krass dar.
Ich spiele seit 3 Jahren fast täglich WoW, weil es mir Spaß macht und ich es für eine sinnvollere Beschäftigung halte, als sich vom Fersehn die Birne zu Muß verarbeiten zu lassen.
Du solltest auf jedenfall nicht vergessen, dass es vorallem Menschen sind denen man in Online Games begegnet und nicht nur Computern. Auch hier kann man sich in der realen Welt austauschen und mit Freunden in Verbindung bleiben. Das ist meiner Meinung nach nichts anderes als Facebook etc. nur dass man das ganze etwas aufgehübscht und ein paar mehr Möglichkeiten reingepackt hat.

Was ich hier schreibe meine ich auch genau so wie du es liest. Dieses Spiel birgt Gefahren die bewusst eingaubt wurden und in die man wenn man es nicht vorher besser weiß blind hineintapt! Es mag auf dich krass wirken, aber es ist die absolute Wahrheit die mich hier interessiert ohne Rücksicht auf Verluste.
WoWs ähnlichkeit mit Facebook als Entschuldigung anzuführen halte ich für nicht Tragbar. Denn man sitzt vor einem Bildschirm und eben nicht der realen Person gegenüber… Facebook ist auch Gefährlich, aber in einem anderen Maße und in einem anderen Zusammenhang.

Die Sache mit der Sucht ist ein ganz anderes Thema. So wie du hier Blizzard angreifst kannst du auch gleich die gesamte Genussmittelindustrie und was nicht sonst noch alles angreifen, denn ALLLES in gewissen Dosen genossen kann als Süchtig angesehen werden. Alkoholiker sind süchtig und brauchen das Zeug um zu funktionieren, aber Ärzte sagen ein Glas Wein am Tag sei gesund. Wo die Normalität endet und die Sucht beginnt ist ein schmaler Grad und gewiss gibt es einige traurige Fälle die abrutschen. Hat sicher viel mit der Person selbst und selbstkontrolle zu tun, aber das ist nicht die Regel.

Was du hier versuchst ist das ganze ins Lächerliche zu ziehen, mit völlig aus dem Zusammenhang gerissen Argumenten. Du kannst Wein oder Schokolade nicht mit WoW vergleichen. Alkoholsucht ist eine Stoffgebundene Sucht und so schonmal nicht zu vergleichen mit dem was wir hier haben… mit einer Stoffungebundenen Sucht mit dem Problem der virtuelisierung.

Du hättest dich Ende November, Anfang Dezember mal umsehen sollen auf den Servern, die waren fast wie ausgestorben, weil eine neue Erweiterung vor der Tür stand und das was man noch hätte tun können seinen Reiz verloren hat. Somit kann man sagen dass es Millionen von Spielern gibt, die ca. einen Monat lang einfach mal ne Pause gemacht haben … sowas ist bei normalem Suchtverhalten nicht drin … oder hast du schon einmal einen Alkoholiker gesehen der von heute auf morgen beschließt einen Monat lang nichts mehr zu trinken?

Du unterstelltst mir hier ich behaupte jeder der WoW spielt ist süchtig. Lies meinen Artikel! Ich warne hier davor wie Blizzard vorgeht um maximalen Umsatz zu generieren, wie gefährlich das ist und das es viele Spieler gibt die Anhnungslos in die Falle tappen. Deshalb fordere ich ab 18! mit Aufklebern ähnlich wie bei den Zigaretten!

Jeder ist selber verantwortlich für das was er in der Realität und im Netz tut … wir brauchen keine außenstehenden Richter.

Ich richte hier niemanden. Das einzige was mich hier interessiert ist die absolute ungesüßte Wahrheit, um Betroffennen und Hilfesuchenden eine Hilfestellung zu geben aus meinen eigenen Erfahrungen heraus.

Ray Januar 9, 2011 um 10:27

Wir leben in einer Welt, in der wirtschaftlicher Umsatz eine große Rolle – willkommen im 21. Jahrhundert. Demzufolge denke ich, dass Wow lediglich eine sehr erfolgreiche Geschäftsstrategie Blizzards ist. Nicht mehr und nicht weniger. Blizzard dafür zu verteufeln, dass es immer mehr Jugendliche gibt die Zeit und Geld lieber vor dem Rechner verplempern, ist schlicht und weg falsch. Ob jemand süchtig wird, hängt von der betreffenden Person ab, von ihrem Umfeld und ihrem Charakter. Das wäre genauso, als wenn sie Lindt vorwerfen würden zu leckere Schokolade herzustellen, weil Leute davon übergewichtig sind werden.

Zitat: „Ein gutgläubiger unerfahrener Mensch läuft geradewegs ins offene Messer. In die WoW Sucht.“

– diese Verallgemeinerung, kann man schon fast als Beleidigung ansehen. Es gibt immer die einen die, mit einer Situation umgehen können, und diejenigen die flüchten, die ihre Heil in der virtuellen Realität suchen. Und daran sind letzendlich viele Schuld – Eltern die sich nicht für ihre Kinder interessieren, Freunde, die nicht da sind, Langeweile, die sich nicht vertreiben lässt – und – letzendlich auch der Süchtige selbst. Blizzard jedoch verfolgt weiterhin eine erfolgreiche Markststrategie mit WoW – was man daraus macht, ist für jeden Einzelnen unterschiedlich.

P.S Natürlich ist zu beachten, dass die WoW Sucht vieler Spieler ein stetig zunehmendes Problem ist. Ich finde den Werdegang vieler Süchtiger sehr schokierend und erschütterend. Somit bezieht sich mein Kommentar auf den verfassten Artikel und den, meiner Meinung nach, stark polarisierten und verfälschten Zusammenhang zwischen Wow Sucht und Blizzard.

admin Januar 9, 2011 um 21:47

Wir leben in einer Welt, in der wirtschaftlicher Umsatz eine große Rolle – willkommen im 21. Jahrhundert. Demzufolge denke ich, dass Wow lediglich eine sehr erfolgreiche Geschäftsstrategie Blizzards ist. Nicht mehr und nicht weniger. Blizzard dafür zu verteufeln, dass es immer mehr Jugendliche gibt die Zeit und Geld lieber vor dem Rechner verplempern, ist schlicht und weg falsch. Ob jemand süchtig wird, hängt von der betreffenden Person ab, von ihrem Umfeld und ihrem Charakter. Das wäre genauso, als wenn sie Lindt vorwerfen würden zu leckere Schokolade herzustellen, weil Leute davon übergewichtig sind werden.

Zitat: “Ein gutgläubiger unerfahrener Mensch läuft geradewegs ins offene Messer. In die WoW Sucht.”

– diese Verallgemeinerung, kann man schon fast als Beleidigung ansehen. Es gibt immer die einen die, mit einer Situation umgehen können, und diejenigen die flüchten, die ihre Heil in der virtuellen Realität suchen. Und daran sind letzendlich viele Schuld – Eltern die sich nicht für ihre Kinder interessieren, Freunde, die nicht da sind, Langeweile, die sich nicht vertreiben lässt – und – letzendlich auch der Süchtige selbst. Blizzard jedoch verfolgt weiterhin eine erfolgreiche Markststrategie mit WoW – was man daraus macht, ist für jeden Einzelnen unterschiedlich.

Was du hier versuchtst ist genau wie dein Vorredner das ganze zu Bagatellisieren und bringst lächerliche Vergleiche ohne Zusammenhang mit Schokolade. Klar hat Blizzard eine sehr sehr erfolgreiche Geschäftsstrategie. Jetzt musst du dir aber die Frage stellen: Warum hat Blizzards einen so großen Erfolg mit diesem Spiel? Warum schafft es Blizzard so viel Umsatz zu generieren? Stelle dir die Frage: Warum hat Blizzard eine so erfolgreiche Markstrategie und WORAUF begründen sie diesen Erfolg?
Weil sie es als erster Konzern geschafft haben Kunden in einen virtuellen Raum zu bannen und sie sozusagen per Abosysteme melken. Sie verwenden verschiedene Psychologische Tricks und Systeme um das zu erreichen. Diese Problematischen Faktoren habe ich oben im Artikel beschrieben und findest du auch in meinem gratis eBook. Solche Spiele müssen von vorne herrein Zeitlich begrenzt werden weil man sich darin verliert, und zwar JEDER. Hier hängt es nicht mehr von der betreffenden Person ab, ihren Umfeld und ihrem Charakter oder versäumnisse der Eltern wie du schreibst, sonder JEDER aus JEDER sozialen Schicht kann hier abbhängig werden. Weil eben der Konzern gezielt darauf hin forscht Kunden abbhängig zu machen. Ähnlich wie bei den Zigaretten. Nur gibt es hier keinen abhängig machenden Stoff, sondern der Kunde tappt langsam Schritt für Schritt in eine Psychologische ausgelegte Falle.

admin Februar 3, 2011 um 22:25

Ich freue mich das mein Artikel hier einiges an Wirbel verursacht, aber…

sämltiche Kommentare von WoW Spielern die hier auf meiner Seite landen und die Wahrheit über ihr geliebtes und vergöttertes Spiel lesen und sich deswegen angegeriffen und in ihrem Stolz verletzt fühlen, werden hier in Zukunft kommentarlos gelöscht!

Wie z.B. Herr JimPanse schreibt:

Stiinkender Murloc.
Geh zu Mami oder in die Sonderschule.
Solches Geflame wollen wir nicht über unser Game hören du verdammter Nood.

Dies ist eine Plattform für Hilfesuchende. Solche Leute brauch ich hier nicht…

Die Wahrheit tut nun mal weh und wenn jemand hier mal die Fakten auf den Tisch legt und klipp und klar ausspricht wie der Hase läuft, dann ist das Geschrei groß.

Lieber JimPanse wenn du auf die Schnauze gefallen bist und dann Hilfe benötigst, dann kannst du dich gerne wieder bei mir melden 😉 ich bin nicht nachtragent.

Mendi März 18, 2011 um 05:59

Hallo,

also ich muss dem admin wirklich zustimmen!

Auch ich war abhängig von diesem Spiel.
Und ich muss beinahe täglich gegen dieses Verlangen ankämpfen es nicht wieder zu tun- und das obwohl ich schon seit 3 Jahren nicht mehr Spiele!

Dass Blizzard mit Psychologen zusammenarbeitet ist eigentlich eh bereits fast jedem klar- sollte es zumindest!
Und zu behaupten, dass ein Alkoholiker nicht einfach einen Monat lang ohne Alkohol auskommt, stammt von Leuten die von Alkohol schlichtweg keine Ahnung haben!
Denn sonst wäre Ihnen „Quartalstrinker“ ein Begriff…

Ich denke ich weis sehr wohl von was ich spreche. Meine Kindheit hat Aufgrund des Alkohols stark gelitten…

Und vielleicht ist das auch ein Grund für meine WoW-Abhängigkeit.

Aber es sollte trotzdem nochmal bestätigt werden, dass WoW sehr stark darauf abzielt seine Kunden behalten zu wollen- koste es was es wolle!

In diesem Sinne wünsche ich jedem der ein Problem mit WoW hat sich entweder bei seinem Partner, Familie oder professionell Hilfe zu holen.

Gruß

Patrick Helfenstein Juni 18, 2011 um 14:29

Hi Mendi !

Wie du auch und viele von uns, war ich auch abhängig von diesem Spiel.
Genau wie du muss auch ich beinahe täglich damit kämpfen, nicht wieder mit WoW anzufangen. Dieses Spiel würde mich wieder dazu verführen 8, 10, 12 Stunden und mehr vor dem Computer zu sitzen und die Realität wieder völlig in den Hintergrund schieben.

Klar ist, dass Blizzard alles tun würde, damit die Kunden auch da bleiben. Denn weniger Kunden = weniger Einkommen. Ich mag zu bezweifeln, dass Blizzard es interessiert ob Leute abhängig von dem Spiel sind oder nicht. Denn für Blizzard zählt nur eines: Aktivität in der Online-Welt !

Gruß

Patrick

Anonym Juni 20, 2011 um 21:09

Hallo,

da ich nicht weiss, ob die Seite mittlerweile veraltet ist, in vergessenheit geraten oder sonstiges ist, rechne ich nicht mit Kommentaren (Jedoch muss ich meine Gedanken und Empfindungen mal zu 0en und 1en bringen 😉 ).

Ich bin 19, wohne in einem Dorf ( kurzzeitig mal in einer Stadt zwecks Ausbildung ) und bin unzufrieden mit meiner Situation.

Klar, jeder der das hier lesen wird, denkt bestimmt „tzja, da isser selber schuld“, ihr habt recht. Trotzdem möchte ich mal „luft rauslassen“.

Ich fing WoW durch einen Freund an, der in der Nachbarschaft wohnte, erst einmal gespielt, wollte ich immer wieder zu diesem Freund, um WoW zu spielen, nicht um ihn zu sehen. Es gab einfach so vieles, alles war aufregend, individuell und Anonym. Man konnte sozusagen sich aussuchen wie, wo und unter welchen Umständen man geboren werden will.

Nach einiger Zeit holte ich mir dann auch das Spiel und nervte meinen DaD lange genug damit, das ich Internet wollte ( bis dahin gab es keins in unserem Haus ). Dann fing es an … ich setzte mich hin, fing an zu spielen und spielte den restlichen Tag lang bis ich ins Bett ging. ( das war im März 2005 )

Ich spielte immer mehr, die Schule war nervig, es war Zeit die ich „vergeudete“ und nicht in WoW stecken konnte, mein wahres Leben sozusagen. Die Wochenenden wurden durchgespielt, meist 16 – 20h am Tag, geschlafen wurde Tagsüber und gespielt Nachts am Wochenende.

Die Schulzeit ging dann auch irgendwann vorbei und ich fing eine Ausbildung als Erzieher an. Die Sommerferien bis Ausbildungsbeginn waren ein Spielmarathon. Ich ging nurnoch vom PC weg um zur Toilette zu gehn, zu essen ( meist fertigfutter oder nach mom geschrien das sie mirs bringt ) und zu schlafen ( dabei versuchte ich möglichst wenig zu schlafen, damit mehr Zeit für WoW bleibt).

Nach der Arbeit gings immer an den PC, um WoW zu spielen. Oft machte ich Krank, damit ich mehr Zeit für WoW hatte, im endeffekt hatte ich zuviel Fehlzeit in der Ausbildung und brach die Ausbildung ab, da ich sonst wiederholen hätte müssen. Daraufhin blieb ich zwei Jahre lang zuhause.

In den 2 Jahren spielte ich locker 90% meiner Zeit WoW, ich spielte und spielte, da ich eh keine Freunde hatte, da ich schon immer in der Schule „gemobbt“ wurde, da ich Homosexuell bin, damals mir es aber nicht eingestehen wollte. Ich flüchtete mich in die Welt von WoW, da wurde zu mir aufgeschaut, viele wollten meinen Rat, viele wollten von mir lernen, viele wollte mich in ihrer Gruppe/Gilde/Raid/Stammgruppe haben.

Es war einfach berauschend, in WoW genoss ich Respekt, jeder hieß mich willkommen, jeder wollte mein Freund sein, jeder lobte mich. Im echten leben war es das genaue gegenteil, ich hatte keine Freunde, meine Eltern setzten mich unter Druck mir eine Ausbildung zu besorgen, eine Zukunft aufzubauen… ich wollte aber eigentlich nur spielen, ich wollte nur leben um zu spielen, damit ich es stunde für stunde, atemzug für atemzug genießen konnte… ich wollte für dieses Spiel leben, das echte leben war eh viel zu Beschissen, als das es Lebenswert war.

Dann fing ich eine andere Ausbildung an, ( Möchte den Arbeitgeber nicht nenen, da ich dort heute noch beschäftigt bin. ) in einer Stadt. Dort war auch schnelles Internet, Super, noch schneller unterwegs dachte ich mir!

die ersten 7 wochen Spielte ich nicht wow, sagte ich sei darüber hinweg und wolle mein echtes Leben neu Aufbauen.
Doch dann fing mein Partner wieder mit wow an, da er keine Arbeit fand und dachte, es wäre besser als langweilen, dazu kam noch Cataclysm raus und ich war begeistert von dem neuen und wollte es ausprobieren.

Schließlich brauchte ich wieder mehr Zeit für WoW, also ( ich weiss nicht ob ich es erfand oder es wirklich ist ) sagte ich, das ich es nicht mehr packe, das leben und wollte mich Umbringen, als ich es nicht tat, ging ich zum Arzt und bekam anti depresiva und Stimmungsstabilisierer. Fazit: Mehr Freizeit = Mehr zeit für WoW …

Dann blieb ich bis Mai zuhause, ließ mich versetzten, damit meine Leiden echt aussehen und da ich in der stadt mit der Wohnsituation nicht zufrieden war, womit ich noch länger daheim bleiben konnte.

Im Mai „probierte“ ich wieder zu arbeiten, sagte aber nach dem ersten Tag ich pack es nicht, noch am selben Tag ließ ich mich in eine Psychatrie einweisen.

Nach der Psychatrie und während, wurde mir wirklich bewusst das ich 6 Jahre meines lebens vergeudet habe, in dennen man das Leben erst richtig kennenlernt, und wollte diese „wiederaufarbeiten“ …. doch es klappte nicht und so sitz ich hier, da 3 andere Personen im Internet sind und ich mit der Latenz nicht wow spielen kann und schreibe dies…

Ob es daran liegt, das ich mit meiner Homosexualtität nicht klar komme oder ob ich süchtig bin, mein Leben ist nicht mal zu 1% so, wie ich es mir wünsche und ich habe die Kraft und die Lust nicht, es zu ändern, obwohl ich es gern würde …

Ich hoffe nur, es kommt der Klick im Leben, wo ich die Kraft und Lust bzw. Motivation finde, es zu ändern, es besser zu machen und ich hoffe dies kommt sehr bald…

Wer mein Rat lesen möchte: Schafft euch dieses Spiel nicht an, wenn ihr dies hier lest, ist es schon zu spät… lasst euch euer Leben nicht kaputt machen bzw macht es euch nicht kaputt, wer nun schuld ist, ist erstmal egal, ob es Blizzard ist oder ihr selbst … lasst am besten die finger vom PC, außer für Schularbeiten, Arbeiten etc. ansonsten …. geht raus, das leben wartet und bietet mehr, als es je eine 0 oder eine 1 bieten kann … der PC bzw die spiele probieren das leben zu immitieren, doch sie scheitern klaglos, das leben ist schöner als alle Spiele, Filme etc. … für mich ist es zu spät, für euch allerdings, muss es noch nicht zu spät sein … nehmt euer Leben endlich in die Hand und werdet glücklich!

admin Juni 21, 2011 um 18:32

Hallo Anonym,

vielen dank für deinen Kommentar und deine Geschichte.

Du schreibst du wünschst dir einen „Klick“, um entlich im Leben zu starten und du weißt nicht WIE du das zusammenbekommst…

Ich habe dir gerade eine E-Mail geschrieben. Du solltest sie lesen.

Ich hoffe ich verschaffe dir dadurch nicht nur einen „Klick“ wie du es dir wünschst, sondern einen „KICK START ins Leben“ 🙂

gruß Daniel

Chris Juni 25, 2011 um 00:38

Heyy Leute
Ich möchte euch mal meine geschichte von wow erzählen (schreibe mit iPhone Aldi nix wegen fehler denken :D)
Ich bin jetzt 12 und habe vor ca 1einhalb Jahre mit wow angefangen
Zuerst fing alles an mit dem ich keiner
Mum was half und ich mir ein pc spiel aussuchen durfte dass wAr natürlich wow
Soweit so gut gleich auf meinem Laptop installiert und alles ausprobiert trotz ruckler gefiel mir alles hatte in. Der 1sten Stunde schon einen Freund gefunden und das war warum ich immer besser werden wollte…meine Schwester sagte immer“das spel ist doch Scheisse und langweilig“tja da spielte ich jeden Tag bestimmt 5stunden und mehr 1monat später spielte meine schwester auch….:[nicht lange dauerte es bis ich mir die nächste Erweiterung gekauft habe und die nächste……dann Kahm ich auf private Server fand auch wieder Freunde und blieb da dann wieder offizieller
Server und immer weiter BIS dezember 2010 dann verging mir dir Lust und habe ein anderes Spiel gefunden namens levelr spiele ich höchstens nich 2std am Tag
Das Ende vom ganzen ist meine Schwester spielt immer noch und hat mittlerweile 4 85 was was heißenmuss wie lange siespielt

So an alle die noch süchtig sind und los kommen wollen als erstes löscht ihr wow vom pc und kippt die Schrott cd in Mülleimer dann sagt ihrs Eltern etc dass sie pw für Account ändern sollten so dass du’s nicht weisst oder du machst es iwie das ein Programm max wow für 2std offen lässt

Und wenn wer wow mit Alkohol etc vergleichen will na dann *hüst*

Hlödyn Juli 5, 2011 um 18:58

ich werde jetzt nach den ganzen kommentaren mir wow zulegen um es zu testen…

ich habe schon einige mmorpgs ausprobiert, nur bei wow war ich noch nie…

bei den anderen mmorpg´s (nein, ich schreibe keine namen!) war ich auch recht erfolgreich, es gab auch immer wieder etwas zu entdecken, aber nach 2-3 monaten hatte ich keine lust mehr drauf (was heisst, dass ich eigentlich nie wirklich süchtig war), mit den damaligen leuten aus der gilde habe ich nur noch losen kontakt über facebook und ähnliches…

mit den leuten aus der gilde hatte ich nie probleme, sie waren in ordnung, und keiner von ihnen war ein extrem-junkie, jeder hatte auch ein reales leben und spielte nur zum zeitvertreib…

ich werde in etwa 1 monat (also anfang august) wieder diese seite besuchen und euch ein aktuelles feedback liefern, ob mir wow gefällt oder nicht, ob ich süchtig bin oder nicht, aber ich werde (falls ich bis dahin süchtig sein sollte) dieses spiel nicht weiterempfehlen!

wow-player Juli 23, 2011 um 08:49

ich sehe das ganze natürlich aus einem anderen Blickwinkel, da ich aktiver WoW-Spieler bin! Aber wenn ich in einem Kommentar mehrere Ungereimtheiten entdecke dann ist es mMn wohl berechtigt, den Beitrag in Frage zu stellen!

Zitat aus Beitrag 16: „Ich bin jetzt 12 und habe vor ca 1einhalb Jahre mit wow angefangen!“

Also wenn ich nun einfach mal davon ausgehe das sich alles so zugetragen hat wie es in dem Beitrag steht, dann sehe ich hier zu allererst einen groben Erziehungsfehler der Eltern und nicht von WoW ansich! Ich habe selbst einen 10-jährigen Sohn und denke das es sehr wichtig ist seinem Kind Grenzen aufzuzeigen was hier wohl ganz klar versäumt wurde! Ganz abgesehen davon wenn man beachtet wann der Kommentar gepostet wurde (0.38 Uhr) glaube ich nicht das die Altersangabe korrekt ist!

Das nächste was mich stutzig macht: Der User gibt an, seit 1,5 Jahren WoW (bis dezember ´10) gespielt zu haben und in dieser Zeit 2 Erweiterungen gekauft zu haben!
An dieser Stelle kurz das Erscheinungsdatum der jeweiligen Erweiterungen(Quelle Wikipedia, die genauen zahlen hab ich nicht mehr im Kopf 😉 ):

World of Warcraft Classic: 23.11.2004
Burning Crusade: Januar 2007
Wrath of the Lich King: 13.11.2008
Cataclysm: 07.12.2010

So wenn ich nun glauben würde das der User so „süchtig“ ist wie er sagt kann man davon ausgehen das er sich die Erweiterungen direkt am Release-Day gekauft hat so wie Millionen andere WoW-Spieler auch(mich eingeschlossen)!
Also wenn er nun vor eineinhalb Jahren angefangen hat zu spielen müsste das ja anfang 2010 gewesen sein! Das heisst nach Release von Classic, Burning Crusade und WotLK! Demzufolge kann er sich nicht 2 Erweiterungen gekauft haben da danach nur noch Cataclysm erschienen ist!!

Meine persönliche Meinung: Ich denke der User will nur auf der „WoW ist böse und macht süchtig“ Schiene mitfahren und hat Hallbwissen von sich gegeben was so nicht stimmen kann!

Ach ja zu dem Thema: Zitat:“Das Ende vom ganzen ist meine Schwester spielt immer noch und hat mittlerweile 4 85 was was heißenmuss wie lange siespielt“

Mittlerweile gibt es etliche Boni im Spiel die einem das leveln extrem vereinfachen! Ein bekannter aus meiner Gilde hat sich in weniger als 1 Woche einen Charakter von lvl1 auf lvl 85 gespielt, bei einem täglichen zeitaufwand von ca. 3 Stunden! Also nur theoretisch sollte es ohne Probleme möglich sein die genannten 4 85er in einem Monat zu haben, also ist das kein indiz dafür wie lange oder intensiv man spielt!

Nur noch so zur Info: ich selbst habe zwei lvl 85 chars, mit dem main habe ich eine effektive spielzeit von 129 Tagen, 19 Stunden wobei ich WoW seit 3 Jahren ohne grössere Unterbrechungen spiele! Ob ich damit als „süchtiger“ gelte mag jeder für sich selbst entscheiden!

Mfg

Hlödyn August 1, 2011 um 20:59

zu beitrag 17:
ich spiele nun seit einem monat, in meinem real-life hat sich nichts zum negativen geändert, eher noch zum positiven (liegt aber nicht unbedingt an WoW!)

ich komme abends von der arbeit heim, geh duschen und essen, danach gammel ich ungefähr eine stunde in sozialen netzwerken rum und tausch mich mit leuten über den tag aus. Danach hätte ich theoretisch 4 (!) std zeit, um zu spielen, wobei davon aber die hälfte ungefähr für irgendeinen film draufgeht. von den 2 verbleibenden stunden spiele ich ungefähr 1, 5 std WoW.

heisst, ich habe in 4 wochen an 5 tagen gespielt, davon 1,5 std –> heisst, ich habe insgesamt 30 std ingame-zeit
mein avatar gedeiht prächtig, wobei ich immer noch pc-spiele als zeitvertreib auffasse, suchtfaktor hin oder her!

ich bin nicht süchtig nach diesem spiel, kann aber einen (zumindest leichten) suchtfaktor bestätigen (ich weiss, das klingt etwas paradox, ist aber lustigerweise so)

wenn man süchtig nach pc-spielen wird, dann liegt das nicht daran, dass (angeblich) mit psychologen zusammengearbeitet wird, sondern wohl eher daran, dass irgendetwas im realen leben nicht ganz passt!

gruß

Roman August 23, 2011 um 13:53

Hallo,

ich bin 35 Jahre alt und spiele World of Warcraft seit dem ersten Tag.

Ja, dieses Spiel ist darauf optimiert Spielern immer wieder Aufgaben und Herausforderungen zu bieten und sie möglichst lange online zu halten (auch wenn nur monatlich bezahlt werden muss um den Profit zu sichern, so ist es doch weit besser wenn die Server auch belebt sind wenn neue Spieler in diese Welt eintauchen wollen).
Blizzard ist sicher ein extrem erfolgreiches Unternehmen und arbeitet mit allen Tricks um den Erfolg für seine Auktionäre weiterhin zu steigern. So ist die Wirtschaft nunmal aufgebaut.

2005 habe ich mit WOW angefangen und gegen Ende des Jahres an 6 Tagen der Woche von 19:00-0:00 Uhr an Raids teilgenommen. Dafür musste man aber natürlich noch zuvor Taktiken wälzen, Heiltränke sowie Reparaturkosten erwirtschaften, Berufe ausbauen, Gildenkontakte pflegen, …. kurz: unmengen Zeit investieren.
Ich kann ruhigen gewissens sagen: ich war süchtig.

Mein Umfeld konnte damit gut umgehen … schließlich spielten alle selbst WoW und neue Freunde fand ich online ebenso. Es gab keinen Grund zur Sorge, ich fuhr ja auch auf Gildentreffen und somit waren es „wirkliche Freunde“ und nicht nur die Annonymität des Webs.
Rückblickend stelle ich aber fest, daß der „Freundeskreis“ zu ca. 70% aus Menschen mit Problemen bestand: Arbeitslose für die ein EUR 11,- Abbo das billigste Hobby ist, emotional Verletzte die einfach aus der Realität Abstand suchten (dazu zählte ich nach einer Trennung), ewige Studenten die ihr Studium zum Teil im 23sten Semester betrieben, und natürlich auch die Leute für die die Spielmechanik erst zu Problemen führte (Scheidung/Trennung, Jobverlust).
„Freunde“ fand ich dort aber keine. Denn ein Server- oder Gildenwechsel führt IMMER dazu, daß die Kontakte wieder abreissen und auch nie wieder aufgenommen werden. Die virtuellen Freunde sind genauso flüchtig wie der Arbeitsspeicher und einfach weg sobald man den PC abdreht.

Obwohl ich meine Frau über WoW kennenlernte und deshalb noch immer spiele, warne auch ich jeden vor diesem Hobby. Mit WoW KANN man auch als Gelegenheitsspieler und ohne Suchtgefahr Spaß haben, aber die Versuchung seine Berufe NOCH 10 Punkte zu steigern, NOCH 2000g im Auktionshaus oder vor dem Schlafengehen nur NOCH eine Instanz zu machen, ist einfach sehr präsent.

Ich stimme dem Verfasser dieses Artikels darin zu, daß Spiele dieser Art gefährlich sind und auch nicht bedenkenlos gekauft werden sollten. Allerdings sind Spiele dieser Art auch nur ein spezieller Zugang zu dem Medium welches tatsächlich diese ganze Latte an möglichen Süchten ermöglicht: Das Internet.
Wenn man schon Jugendliche und anfällige Zielgruppen schützen möchte, dann sollte man dies nicht dadurch anstreben der Hydra einen Kopf abzuschlagen (sie aus dem Fenster zu werfen) sondern lieber den Kern des Problemes angehen: sensiblen Umgang mit modernen Medien und Technik!

Mein Tag besteht aus 8-10 Stunden PC im Job und dann nochmal 5-6 Stunden in meiner Freizeit die ich vor PC oder TV verbringe. 13-16 Stunden des Tages. Nicht mitgerechnet ist, daß ich mein Smartphone sogar auf die Toilette mitnehme um dort e-mails zu checken. Ich bin mir des Problemes bewusst und nur dadurch kann ich meine Sucht nach modernen Medien selbst bekämpfen und einschränken.
Ich rate jedem einfach mal die Zeit vor Bildschirmen für 1-2 Wochen zu notieren und sich zu überlegen in welchem Verhältnis das zu anderen (zb augenschonenderen) Tätigkeiten steht. Der Erste Schritt ist immer das EIGENE Erkennen des Problemes.

Roman

NoGodsNoMasters November 20, 2011 um 18:19

Hallo,

ich habe auch mal für eine gewisse Zeit WoW gespielt. Es hielt sich eigentlich im Ramen aber wahrscheinlich weil ich sehr selbstkritisch bin und mich selbst dann zwinge auch wieder etwas sinnvolles zu machen. Heute spiele ich jeden Tag Gitarre, mache fast jeden Tag Sport und habe nicht mal mehr einen PC ( obwohl ich damit groß geworden bin. Ich habe grundlegend nichts dagegen etwas spaß zu haben am PC oder an der Konsole doch sollte man sich wirklich fragen was man vom Leben verpasst wenn man jeden Tag stundenlang davorsitzt. Nichts kann schöner sein als das reale Leben, es liegt nur an einem selbst. Wenn man sich vorstellt dass Menschen davon abhängig sind und die meiste Zeit vor einer Kiste verbringen die nur reine Fiction ist, Leute wacht auf und macht wieder etwas was euch wirklich erfüllt, das ganze ist nur ein Spiel.

Felix Dezember 19, 2011 um 18:26

Hast du WoW schon einmal selber gespielt?

admin Dezember 19, 2011 um 22:55

Klar Felix, nicht nur WOW sondern auch andere MMOPRGS wie z.B. Runes of Magic. Ich bin kein Politiker… ich schaue mir die Dinge schon sehr genau an.

fgwefwefwe Februar 17, 2012 um 14:13

Es wird immer so dargestellt als würden die meisten Leute ohne PC-Spiele unglaublich glückliche Menschen sein die nach Feierabend unglaublich tolle Sachen machen und unvorstellbar viel Spaß am ach so tollen Leben haben. Fakt ist aber :

Der durchschnittliche Deutsche kommt von der Arbeit und sitzt mit seinem dicken Popo bis zum schlafengehen vorm TV,stopft sich mit Chips voll, säuft ein Paar Bier und lässt sich von gefakten reality-schwachsinnssendungen beriseln und alle Paar Minuten durch Werbung manipulieren.

Find ich auch nicht unbedingt sinnvoller…

imka März 1, 2012 um 12:53

ALTER!!!! voll von Herr der Ringe geklaut LAN

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